"Baobab 2006" - 2.offene Afrika-Fußballmeisterschaft Berlin

Der Verein FASO Initiative hat sich das Ziel gesetzt, in Berlin lebende Afrikaner über Sprach- und Kulturgrenzen hinweg zusammen zu bringen. Auf lokaler Ebene möchte man so untereinander und gegenüber allen anderen BerlinerInnen einen respektvollen Umgang fördern. Zu diesem Zweck fand 2006 zum zweiten Mal die Offene Afrika-Fußballmeisterschaft namens „Baobab“ statt. FASO e.V. hat sich mit der Bürgerstiftung Neukölln und dem Verein „Brücke zu Togo“ zusammen getan, um das Turnier zu organisieren, Preisgelder, Sanitäter u.ä. bezahlen zu können und Sponsoren zu finden. Die Schirmherrschaft übernahm Neuköllns Bürgermeister Buschkowsky. Im Juli dieses Jahres traten dann unterschiedliche Mannschaften (für Angola, Gambia, Kongo, Marokko etc.) gegeneinander an. Abgeschlossen wurde das zweitägige Turnier mit der Begegnung einer Afrikaauswahl gegen ein Neuköllner Polizei-Team. Umrahmt wurde die sportliche Veranstaltung mit einem Afrikamarkt, auf dem sich die unterschiedlichen Kulturen des Kontinents präsentierten und zu dem nicht nur Afrikaner, sondern alle BerlinerInnen eingeladen waren. Hervorzuheben ist das Projekt, weil es in Selbstorganisation die aus 47 verschiedenen Ländern stammenden, in Berlin-Neukölln lebenden Afrikaner zusammen bringt, bestehende Vereine vernetzt und auch den Austausch mit den übrigen Bewohnern sucht.



Projektträger:Faso Initiative e.V.
Ansprechpartner:Eme Onwuka Eme
E-Mail:faso.ev@email.de
Telefon:030-62903722

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