Diskriminierung auf dem Wohnungsmarkt - Probleme von Angehörigen ethnischer Minderheiten bei der Wohnungssuche in Duisburg

2001 gründete sich der Verein in Duisburg, zunächst ist das „Antirassistische Telefon“ Hauptinhalt der Vereinsarbeit – der Beginn eines Beratungs- und Hilfsangebots für Opfer alltäglicher rassistischer Diskriminierung, in diesem Falle hauptsächlich Migranten. Der Verein betreut inzwischen die Opfer nicht mehr ausschließlich telefonisch, sondern nimmt auch persönlichen Kontakt mit Betroffenen auf und vermittelt gegebenenfalls an Fachleute wie Psychologen, Ärzte oder Rechtsanwälte weiter.

Des weiteren fungiert der Verein auch als Dokumentationsstelle, da alle Fälle von Diskriminierung erfaßt und der (Medien-)Öffentlichkeit vorgestellt werden. Zur Zeit erstellt der Verein die mehrsprachige Broschüre „Keine Diskriminierung bei der Wohnungssuche!“, die Migranten Unterstützung bei der Wohnungssuche bieten soll – so wird auf die rechtlichen Möglichkeiten, gegen eventuelle Benachteiligungen in diesem Bereich vorzugehen ebenso hingewiesen wie auf das Beratungsangebot diverser Initiativen in Duisburg. Darüber hinaus dokumentiert der Verein auch die teilweise rassistische „Einlasspolitik“ einer Duisburger Diskothek, um auf die Politik bzw. Verwaltung der Stadt einzuwirken, damit diese auf die Diskothek einwirken.




Projektträger:Antirassistisches Telefon Duisburg / Büro gegen rassistische Diskriminierung e.V.
Ansprechpartner:Stefanie Russler
E-Mail:art-duisburg@t-online.de
Telefon:0203-9357499

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