Ja zu Toleranz und Miteinander, Hessische Jugendfeuerwehren gegen Gewalt und Rechtsextremismus

Die Hessische Jugendfeuerwehr (bestehend aus zahlreichen Mitgliedsverbänden der Landkreise und Städte) bietet Jugendlichen nicht nur die Möglichkeit, Einblicke in die Feuerwehrtechnik zu erhalten, sondern sich darüber hinaus auch gegen Gewalt und Extremismus zu engagieren. Dafür wurde die Aktion „Ja zu Toleranz und Miteinander, Hessische Jugendfeuerwehren gegen Gewalt und Rechtsextremismus“ ins Leben gerufen.

Zwei Projekte der Gewaltprävention stehen beispielhaft für diese Aktion: „Gewalt?! Wie uncool!“ ist ein Programm der Jugendfeuerwehr Frankfurt am Main in Zusammenarbeit mit der Frankfurter Kriminalpolizei. Hier gelingt es, Jugendliche für das Thema Gewalt zu sensibilisieren: Ihnen werden verschiedene Formen und Möglichkeiten der Früherkennung von Gewalt sowie friedliche Konfliktlösungsmodelle vorgestellt. Da das Projekt gezielt (jugendliche) Gruppenleiter anspricht, können diese als wichtige Multiplikatoren dienen. Auch das aus einem Bildungsurlaub für Betreuer von Jugendfeuerwehren entstandene Aktions- und Präventionsprogramm der Kreis-Jugendfeuerwehr Vogelsbergkreis „Jugend und Gewalt – keine Macht den Fäusten“ setzt auf diesen Multiplikatoren-Effekt. Zuammen mit dem Jugendamt werden Veranstaltungen zur Gewaltprävention für verschiedene Jugendgruppen und deren Betreuer angeboten. Speziell für Betreuer wurde ein Seminar im ehemaligen KZ Buchenwald durchgeführt – mit dem Ziel, Anregungen für Jugendgruppenfahrten an diesen Ort zu geben. Auch ein Zeltlager, an dem ca. 120 Jugendliche teilnahmen, diente dazu, diese für eine konstruktive Auseinandersetzung mit dem Thema Gewalt zu gewinnen.




Projektträger:Hessische Jugendfeuerwehr im Landesverband Hessen e.V.
Ansprechpartner:Willi Donath
E-Mail:willi.donath@web.de
Telefon:06638-1400

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