Endlich daheim? - Die bewegte Geschichte der Russlanddeutschen

In der Caritas-Beratungsstelle im Übergangswohnheim für SpätaussiedlerInnen in Tögings entstand 1999 die Idee einer Ausstellung über die Geschichte und Schicksale der Russlanddeutschen. Sie erhielt den Titel: „Endlich daheim?“ und richtet sich überwiegend an SchülerInnen und Lehrkräfte. Das Projekt war erfolgreich und wurde bereits an Schulen, der Fachakademie für Erziehungsausbildung und dem Berufsbildungswerk für körperlich Behinderte gezeigt.

Die Ausstellung ist ein effektiver Beitrag zur Integration von Russlanddeutschen. Sie dient dem Kennenlernen und dem Abbau von Vorurteilen. LehrerInnen sind eine der Hauptzielgruppen, denn ein fundierteres Wissen über die Geschichte der Russlanddeutschen fördert einen sensibleren Umgang mit Aussiedlerkindern im Unterricht. Auch für die AussiedlerInnen, die aktiv an der Ausstellungsarbeit beteiligt sind, ist sie eine positive Erfahrung. Sie können ihre Geschichte vermitteln und darüber auch in Kontakt mit den Ausstellungsbesuchern treten. Das Projekt beteiligte sich 2002 an der Ausschreibung „Aktiv für Demokratie und Toleranz“des Bündnis für Demokratie und Toleranz und wurde mit einem Preis ausgezeichnet.




Projektträger:Caritas-Zentrum Mühldorf am Inn
Ansprechpartner:Herrn Robert Lauxen
E-Mail:robert.lauxen@caritasmuenchen.de
Telefon:08631-13045
Internet:http://www.caritas-muehldorf.de/

Informiert bleiben

Facebook
YouTube

Logo BPB
Seit 2011 ist die Geschäftsstelle des BfDT Teil der Bundeszentrale für politische Bildung/bpb