Deutscher Koordinierungsrat der Gesellschaften für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit e.V.

Die Gesellschaften für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit sind in der Bundesrepublik nach der Befreiung vom Nationalsozialismus entstanden. Sie wissen von der historischen Schuld und stellen sich der bleibenden Verantwortung angesichts der in Deutschland und Europa von Deutschen und in deutschem Namen betriebenen Vernichtung jüdischen Lebens. Sie setzen sich ein für die Verständigung und Zusammenarbeit zwischen Christen und Juden, Erinnerung an die Ursprünge und Zusammenhänge von Judentum und Christentum, für die Entfaltung freien, ungehinderten jüdischen Lebens in Deutschland und die Solidarität mit Israel als jüdische Heimstätte. Demzufolge wenden sie sich gegen alle Formen der Judenfeindschaft, Antisemitismus und Antizionismus, gegen Rechtsextremismus, Diskriminierung und Intoleranz. Mehrfach im Jahr finden Tagungen zu zentralen Fragen statt, die sich mit der Zielsetzung und Arbeit der Gesellschaften befassen. Themenhefte, Arbeitshilfen, Rundschreiben und sonstige Publikationen dienen der Information und Kommunikation. Seit 1968 verleiht der Deutsche Koordinierungsrat die Buber-Rosenzweig-Medaille. Ausgezeichnet werden Personen, Institutionen oder Initiativen, die sich insbesondere um die Verständigung zwischen Christen und Juden verdient gemacht haben. Die Gesellschaften für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit organisieren zudem diverse Veranstaltungen u.a. im März jeden Jahres die Woche der Brüderlichkeit.



Projekt:Gesellschaften für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Deutscher Koordinierungsrat e.V.
Ansprechpartner:Generalsekretär: Rudolf W. Sirsch
Kontaktdaten:06032 / 9111-0
info@deutscher-koordinierungsrat.de
Internet:http://www.deutscher-koordinierungsrat.de/

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Seit 2011 ist die Geschäftsstelle des BfDT Teil der Bundeszentrale für politische Bildung/bpb