Naturschutzprojekte mit geflüchteten Menschen

Nach einer Fällung zur Umsetzung des naturnahen Waldumbaus lassen sich zeitliche Dimensionen von Nachhaltigkeit am Beispiel Wald konkret zeigen. (Bild: Bergwaldprojekt e.V.)Nach einer Fällung zur Umsetzung des naturnahen Waldumbaus lassen sich zeitliche Dimensionen von Nachhaltigkeit am Beispiel Wald konkret zeigen. (Bild: Bergwaldprojekt e.V.)
Der Bergwaldprojekt e.V. aus Würzburg organisiert über das "Naturschutzprojekt mit geflüchteten Menschen" seit 2015 in Kooperation mit Forstbehörden, Bildungseinrichtungen und sozialen Trägern Projektwochen, in denen Naturschutzarbeiten in ganz Deutschland geleistet werden. Die Geflüchteten beteiligen sich in integrativen Projektwochen für Erwachsene oder während Projektwochen von Bildungseinrichtungen am Schutz und Erhalt der heimischen Waldökosysteme und erhalten so die Möglichkeit, nicht nur sprichwörtlich Land und Leute kennenzulernen. Zusätzlich zu der ökologischen Bewusstseinsbildung fördern diese Wochen das Verständnis für Nachhaltigkeit. Die Vorplanung der Projekte erfolgt durch Hauptamtliche, die Durchführung wird von Ehrenamtlichen übernommen.

In den vergangenen drei Jahren wurden insgesamt zehn Projektwochen mit geflüchteten Menschen durchgeführt und zahlreiche Naturschutzmaßnahmen sind dabei von den Freiwilligen umgesetzt worden. Es wurden beispielsweise Wiesen gemäht, Pflanzungen vorgenommen, Steige im Hochgebirge gebaut sowie Moore wiedervernässt.

Preisträger im Wettbewerb „Aktiv für Demokratie und Toleranz“ 2017, Preisgeld: 1000€


Projektträger:Bergwaldprojekt e.V.
Ansprechpartner:Martin Ladach
E-Mail:info@bergwaldprojekt.de
Internet:www.bergwaldprojekt.de

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