Sprache im Alltag

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Audiopodcast über das Projekt: Sprache im Alltag
Das Projekt „Sprache im Alltag“ des Vereins Sprachbrücke-Hamburg bietet seit September 2014 Zugewanderten praktische Sprachanwendung im Lebensalltag an – und damit die Chance zur gesellschaftlichen Teilhabe. Die Konzeptentwicklung und strukturelle sowie praktische Vorbereitungen fanden bereits seit Mai 2013 statt.
„Sprache im Alltag“ organisiert wöchentliche Gesprächsrunden an quartiersbezogenen Orten mit thematisch passenden Exkursionen. Bei diesen findet das theoretisch Besprochene praktische Anwendung und die Teilnehmenden können ihr Quartier (neu) entdecken. Themen sind dabei beispielsweise die Benutzung des öffentlichen Personennahverkehrs, Behördengänge oder Arztbesuche.
„Sprache im Alltag“ wendet sich an erwachsene Zugewanderte, die sicherer im Umgang mit der noch ungewohnten deutschen Sprache werden möchten, an Bürger/-innen mit und ohne Migrationshintergrund, die sich ehrenamtlich gesellschaftlich und soziokulturell engagieren möchten, an Kooperationspartner/-innen aus den Bereichen Bildung, Integration und Engagementförderung sowie an die breite Öffentlichkeit.
Viele Zugewanderte berichten, dass sie durch ihre Teilnahme die Angst vor dem Aussprechen deutscher Wörter zunehmend verlieren und sich sicherer im Alltag fühlen. Ferner ermöglichen die Angebote eine erleichterte Kontaktaufnahme zwischen Ehrenamtlichen und Teilnehmenden sowie der Teilnehmenden untereinander. So wirkt Integration wechselseitig und weit über die sprachliche Komponente hinweg. Viele Mitwirkende schildern, dass die Begegnungen ihre Situation deutlich und wirksam verändern.

Preisträger im Wettbewerb „Aktiv für Demokratie und Toleranz“ 2015, Preisgeld: 3000 €


Projektträger:Sprachbrücke-Hamburg e.V.
E-Mail:kontakt@sprachbruecke-hamburg.de
Telefon:040 2847 8998
Internet:www.sprachbruecke-hamburg.de

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