gEMiDE

In der niedersächsischen Landeshauptstadt Hannover leben fast 510.000 Menschen. Davon haben etwas über 75.500 Menschen eine andere Staatsangehörigkeit als die deutsche. 162 Nationalitäten (einschließlich der deutschen) sind in Hannover vertreten. Einheimische und Zugewanderte respektieren sich zwar gegenseitig, Berührungspunkte bleiben aber weitgehend auf Musik- oder ähnliche Kulturereignisse beschränkt. Die Vertreterinnen und Vertreter der verschiedenen MigrantInnengruppen sind in ihren jeweiligen Zugehörigkeiten gut organisiert, was bei den größeren Gruppen auch öffentlich gut sichtbar ist. Die Kommunikation im täglichen Leben findet zwischen Einheimischen und Migrantinnen/Migranten jedoch eher nur auf geschäftlicher Ebene statt, d.h.: privat bleibt frau/man lieber unter sich.

gEMiDe bildet eine Schnittstelle zwischen an ehrenamtlicher Tätigkeit interessierten Migrantinnen und Migranten und bedürftigen, einsamen oder einfach interessierten Einheimischen. Einige der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter erlebten bei ihrer ehrenamtlichen Tätigkeit zum ersten Mal, dass z.B. ein deutscher Haushalt nicht so sehr viel anders aussieht als der ihrige. Sie genießen es, nicht mehr in erster Linie als „AusländerIn“, sondern vielmehr als Mensch, der etwas tut, beurteilt zu werden.


Projekt:gEMiDE
Ansprechpartner:Hülya Feise
Kontaktdaten:0511 8973540
info@gemide.org
Internet:http://www.gemide.org/

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