Arkadas

Der Auslöser des Projekts Arkadas war, dass die ausländischen Schulkinder der örtlichen Grundschule beim Erlernen der deutschen Sprache Probleme hatten, was den jugendlichen Schüler des Gymnasiums auffiel. Der damit verbundenen Ausgrenzung der ausländischen Schulkinder durch die Klassenkameraden wollten die Gymnasiasten etwas entgegensetzen. Die Idee der Schüler schien einfach: sie wollten auf spielerische Weise den Kindern die Angst vor der deutschen Sprache nehmen und ihnen somit eine bessere Möglichkeit zur Integration geben. „Es waren also keine ideologischen Gründe oder der Glaube, die Welt mit diesem Projekt aus den Angeln heben zu können“, wie die Schüler sagen, sondern ihr Engagement sei „durch die Überzeugung motiviert, dass sich nur dann etwas ändert - und sei es nur in unserer unmittelbaren Umgebung -, wenn man bereit ist, auch tatsächlich etwas anzupacken.“

All dies und übrigens auch eine Portion Neugier bewogen die Schüler, das Projekt Arkadas zu starten. Ohne finanzielle oder professionelle Hilfe brachten sie den Stein ins Rollen, mit Mut, Ausdauer und dem Bestreben, mit vergleichsweise einfachen Mitteln etwas Sinnvolles und Bleibendes zu hinterlassen. Seit Herbst 2000 arbeiten die Gymnasiasten in zwei Grundschulgruppen und einer Kindergartengruppe mit den Kindern und helfen ihnen bei den Hausaufgaben, arbeiten mit ihnen projektbezogen an bestimmten Themen, machen mit ihnen Lern- und Gesellschaftsspiele, lesen den Kindern vor oderorganisieren erlebnisorientierte Aktivitäten mit ihnen. Das Projekt wird unterstützt von der Robert-Bosch-Stiftung.




Projektträger:Spessart-Gymnasium Alzenau
Ansprechpartner:Sabine Grobbink-Winkler
E-Mail:sekretariat@spessart-gymnasium.de
Telefon:06023-1818

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