Regionales Vernetzungstreffen „Zivilgesellschaft, Geflüchtete, Polizei – Versuch eines Perspektivwechsels“ am 21. und 22. Oktober 2016 in Oldenburg

Am Freitag, den 21. Oktober 2016 und Samstag, den 22. Oktober 2016, fand das Vernetzungstreffen „Zivilgesellschaft, Geflüchtete, Polizei – Versuch eines Perspektivwechsels“ mit insgesamt 84 Teilnehmenden in Oldenburg in Kooperation mit Ibis e.V., dem Präventionsrat Oldenburg und dem Netzwerk Rheiderland/Bundespolizei statt.

Dr. Gregor Rosenthal mit Kooperationspartnern und Impulsgebern (Foto: BfDT)Dr. Gregor Rosenthal mit Kooperationspartnern und Impulsgebern (Foto: BfDT)
Die Teilnehmenden aus der Zivilgesellschaft traten engagiert in einen Austausch mit Polizei und Geflüchteten. In intensiven Diskussionen und während eines Planspiels konnte der Perspektivwechsel aktiv vollzogen werden. Die Teilnehmenden übernahmen Rollen, die sie im tatsächlichen Leben nicht bekleiden. Sie setzten sich mit einem konfliktbehafteten Szenarium auseinander, bei dem Geflüchtete von Neonazis auf offener Straße diskriminiert wurden, die Polizei jedoch auf Grund mangelnder Berechtigung nicht eingreifen durfte.

In den Werkstätten (Foto: BfDT)In den Werkstätten (Foto: BfDT)
Die Teilnehmenden bewerteten das Planspiel und die Diskussion über alternative Problemlösungsstrategien in der anschließenden Auswertungsphase als hilfreich für die Entwicklung künftiger Konfliktlösungsstrategien. Insgesamt äußerten sie übereinstimmend den Wunsch nach mehr Veranstaltungen dieser Art mit Vermittlung gezielter gewaltpräventiver Lösungsansätze und fachlichen Informationen zu aktuellen Problemstellungen, wie sie in den verschiedenen Werkstätten der Veranstaltung erarbeitet wurden.

Auch die regionalen Medien zeigten großes Interesse an dem Vernetzungstreffen und nutzten die Gelegenheit, nach einem halbstündigen Pressegespräch noch Einzelinterviews mit den Vertreter/-innen der Kooperationspartner zu führen.


 

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