Unterstützung in den Themenbereichen Demokratie, Extremismus und Gewaltprävention

Sonja Bartsch stellt sich Ihnen vor.

Sonja Bartsch an ihrem Arbeitsplatz (Foto: BfDT)Sonja Bartsch an ihrem Arbeitsplatz (Foto: BfDT)
Liebe Leserinnen und Leser,

seit Anfang September darf ich das Bündnis für Demokratie und Toleranz in den Themenbereichen Demokratie, Extremismus und Gewaltprävention unterstützen. Gerade in einem so angespannten politischen Klima, wie es derzeit in Deutschland herrscht, liegt es mir besonders am Herzen, für die freiheitlichen Werte unserer Gesellschaft wie Toleranz, Religionsfreiheit und gesellschaftliche Mitbestimmung einzutreten. Das BfDT leistet in diesem Bereich einen wertvollen Beitrag. Die ersten Wochen in der Geschäftsstelle haben mir bereits gezeigt: Die große Bandbreite an zivilgesellschaftlichen Engagement in Deutschland ist bemerkenswert und stimmt mich hoffnungsvoll, dass wir alle gesellschaftlichen Herausforderungen, die in nächster Zeit auf uns warten, gut meistern werden.

Ich selbst engagiere mich seit vielen Jahren vor allem in der kirchlichen Kinder- und Jugendarbeit und seit Anfang 2016 auch als „Integrationspatin“ in Bamberg. Dabei habe ich viel darüber gelernt, welche Erfahrungen Migrant/-innen in Deutschland machen. Auf Grund dessen ist es mir ein persönliches Anliegen, Diskriminierungserfahrungen und die daraus resultierende Frustration bereits im Vorfeld durch präventive Bildungsarbeit auf beiden Seiten zu verhindern.

Die Thematik spielt ebenfalls in meinem Studium eine zentrale Rolle. Nach meinem Bachelorabschluss in den Fächern „Islamischer Orient“ und „Politikwissenschaft“ an der Otto‐Friedrich‐Universität Bamberg, studiere ich nun den Master „Interreligiöse Studien: Judentum – Christentum – Islam“ in Bamberg. Außerdem belege ich ebenfalls zahlreiche Veranstaltungen im Bereich Erwachsenenbildung. In den letzten Jahren habe ich mich verstärkt mit den Themen Extremismus, Radikalisierung und Integration beschäftigt. Hier ist mir immer wieder aufgefallen, wie wichtig politische Bildung und gesellschaftliche Verständigung sind, um ein friedliches und tolerantes Zusammenleben in einer Gesellschaft zu gewährleisten.

Im Rahmen meines Studiums entschied ich mich für einen Auslandsaufenthalt in London. Dadurch konnte ich nicht nur meine Sprachkenntnisse erweitern, sondern habe mich auch in einem einzigartigen internationalen und interkulturellen Umfeld bewegt. Der Umgang mit Menschen verschiedenster Hintergründe und Kulturen war eine wertvolle Erfahrung für mich und ist mir nach wie vor ausgesprochen wichtig.

Ich freue mich sehr darauf, meine bisherigen Erfahrungen bei der Arbeit im BfDT einbringen und gleichermaßen neue sammeln zu können.

An dieser Stelle möchte ich mich für die besonders herzliche Begrüßung durch meine Kolleginnen und Kollegen bedanken. Es ist schön, in so einem netten Team arbeiten zu können.

Mit freundlichen Grüßen
Sonja Bartsch



 

Informiert bleiben

Facebook
YouTube

Logo BPB
Seit 2011 ist die Geschäftsstelle des BfDT Teil der Bundeszentrale für politische Bildung/bpb