Bürgerinitiative Glinde gegen rechts - "NoTonsberg"

Die Bürgerinitiative "Glinde gegen rechts" gründete sich 2011 als Antwort auf die Eröffnung eines Thor-Steinar-Ladens in der Stadt. Mit dem Projekt "NoTonsberg" rief sie eine tägliche Mahnwache ins Leben, die ein klares Zeichen gegen Rechts und für Demokratie und Toleranz setzen soll. Aus dem Protest gegen das Geschäft wurde bald ein breitgefächerter Widerstand gegen das Erstarken rechten Gedankenguts in Glinde, der heute bis über die Landesgrenzen hinaus bekannt ist. Seit Gründung der Initiative wurden 620 Mahnwachen abgehalten, drei Großdemonstrationen gegen Fremdenfeindlichkeit und Rassismus sowie eine Menschenkette organisiert. Darüber hinaus veranstaltete das Bündnis Lesungen, Diskussionsveranstaltungen, Fußballturniere sowie Konzerte gegen Rechts. Zudem läuft aktuell eine Stolpersteinaktion zum Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus in Glinde. Insgesamt sind ca. 25 ehrenamtliche Mitglieder aktiv bei der Organisation und Durchführung der Aktionen beteiligt.
An den Großdemonstrationen beteiligten sich jeweils ca. 200 bis 700 Personen, die Menschenkette wurde von 400 Teilnehmenden geformt und weitere 500 Menschen nahmen an dem Fußballturnier teil. Das Konzert gegen Rechts mit Esther Bejarano wurde von 250 Menschen besucht.
Das Projekt finanziert sich ausschließlich über Spenden. Im August 2013 erhielt die Bürgerinitiative für ihr Engagement gegen Rechtsradikalismus den "Olof Palme Friedenspreis" der SPD Stormarn.


E-Mail:notonsberg@web.de

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