Plakat- und Postkartenaktion zum Thema „Menschenrechte" des Diözesanrates der Katholiken im Erzbistum Köln

Am 30. August 2009 fanden in Nordrhein-Westfalen die Kommunalwahlen und Ende September die Bundestagswahlen statt. Im Mai 2010 wurde dann der nordrhein-westfälische Landtag neu gewählt.

Immer mehr zeigt sich, dass extremistische Parteien sowohl im Kommunal- wie auch im Bundestags-, und auch im Landtagswahlkampf versuchen, verstärkt Stimmen für ihre menschenverachtenden Ideen zu gewinnen.

Aus diesem Grund haben mehrere Themenbereiche des Diözesanrates der Katholiken im Erzbistum Köln sowie der Vorstand des Diözesanrates, deren Mitglieder alle ehrenamtlich im Diözesanrat arbeiten, bereits im November 2008 Informationen zum Umgang mit der Bürgerbewegung Pro NRW - es gibt bereits eine kommunal tätige Bürgerbewegung Pro Köln, die bei der letzten Kommunalwahl so viele Stimmen erhielt, dass Vertreterinnen und Vertreter im Stadtparlament von Köln sitzen - herausgegeben.

Daneben wollten vor allen Dingen der Themenbereich 5 „Frieden, Entwicklung, weltkirchliche Solidarität" aber auch der Themenbereich 4 „Integration und Migration, Dialog der Kulturen und Religionen" des Diözesanrates in Zusammenarbeit mit dem Vorstand des Diözesanrates noch ein weiteres Zeichen gegen rechtsextremes Gedankengut und Agitation und für Demokratie und Toleranz setzen.

Aus diesem Grunde wurde eine Plakat- sowie eine Postkartenaktion zu den „Menschenrechten" entworfen und gestartet. Gleichzeitig wurde die Geschäftsführung beauftragt, zu dieser Plakat- und Postkartenaktion die weitere Umsetzung einer Baumpflanzaktion zu den Artikeln der UN-Menschenrechts­erklärung aus dem Jahr 1958 voranzutreiben.

Die Plakat- wie auch die Postkartenaktion wurden großflächig an alle Dekanats- und Katholikenräte wie Verbände sowie die Kommunen im Erzbistum Köln als eine Aktion des Diözesanrates der Katholiken im Erzbistum Köln weitergeleitet.

Mit dieser Plakat- und Postkartenaktion will der Diözesanrat darauf aufmerksam machen, dass das, was in der Präambel der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte der Vereinigten Nationen von 1948 steht, nach wie vor, vor allen Dingen für Christen, von entscheidender Bedeutung ist, wenn extremistische Parteien sich zur Wahl stellen und mit ihren ideologischen Hetzparolen Stimmung gegen andere Menschen anderer Hautfarbe, anderer Religion, anderer Kulturen machen.

In der Präambel der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte der Vereinten Nationen von 1948 heißt es: „Die Anerkennung der angeborenen Würde und der gleichen und unveräußerlichen Rechte aller Mitglieder der Gemeinschaft (dem Menschen) bildet die Grundlage von Freiheit, Gerechtigkeit und Frieden in der Welt."

Der Diözesanrat der Katholiken im Erzbistum Köln will mit dieser Plakat- und Postkarten- in Verbindung mit der Baumpflanzaktion sowie den Bronzetafeln zu verschiedenen Artikeln der Menschenrechte in den Dekanaten, Verbänden und Kommunen gegen jedwede rechtsextremistischen Äußerungen, Projekte und Aktionen, aber auch gegen rechtsextreme Parteien Stellung für die Menschenrechte, für Demokratie und Toleranz beziehen.

Die Menschenrechte sind für alle Menschen bindend.

Weitere Informationen zu der Plakat- und Postkartenaktion:

dsa@dioezesanrat.de

info@dioezesanrat.de






Projektträger:Diözesanrat der Katholiken im Erzbistum Köln
E-Mail:info@dioezesanrat.de
Telefon:0221-25761-11
Internet:http://www.dioezesanrat.de/

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