"Auf Eigeninitiative kommt es an!" - Stiftung Internationales Begegnungszentrum St. Marienthal (IBZ)

Seit ihrer Gründung im Jahre 1992 entwickelt und führt die Stiftung Internationales Begegnungszentrum St. Marienthal (IBZ) zahlreiche Projekte für Demokratie und Toleranz durch. Um der Zunahme von Gewalt, Rechtsextremismus, Rassismus und Antisemitismus und einer seit Jahren größer werdenden Politikverdrossenheit und -distanz entgegenzuwirken, werden zusammen mit Kooperations- und Netzwerkpartnern grenzüberschreitende Programme initiiert, in denen die Integration oder gesellschaftliche Teilhabe sowie Mitwirkung gefördert werden und die die Möglichkeiten für Demokratie und Toleranz gegenüber Minderheiten, ethnischen und kulturellen Begegnungen aufzeigen:

Unter dem Motto „Fragt uns, wir sind die Letzten" werden mehrmals im Jahr Begegnungs- und Erholungsaufenthalte für KZ- und Holocaust-Überlebende aus Osteuropa ermöglicht. Neben Begegnungen mit Vertretern aus Politik, Gesellschaft und Religion finden auch Zeitzeugengespräche mit Jugendlichen statt. Ziel dieser Begegnungen ist es, die junge Generation für historische Zusammenhänge zu sensibilisieren und sie zu eigenständigem Denken, Zivilcourage und politischem Engagement zu ermuten.

Die Aktionsprogramme „Tu was! Demokratie lernen und leben" und „Mach mit" ermöglichen mit ihren Workshops und Seminaren den Teilnehmerinnen und Teilnehmern, sich politisches Wissen anzueignen, Erfahrungen mit demokratischen Prozessen zu machen (Verhandeln, Kooperieren, Planen, Abstimmen, Entscheiden usw.) und die praktische Einübung von demokratischem und solidarischem Handeln.

Das Projekt „Dialog - Verstehen - Handeln. Aufbau eines Netzwerks und Durchführung von Workshops zur Bekämpfung von Gewalt und Rechtsextremismus" wiederum hatte zum Ziel, die Kompetenzen unterschiedlicher Zielgruppen zu stärken (Jugendliche aus dem Dreiländereck Deutschland, Polen, Tschechien; jugendliche Spätaussiedler/innen; Multiplikatoren/innen), Menschen mit Migrationshintergrund zu integrieren und ein grenzüberschreitendes Netzwerk gegen Rechtsextremismus, Gewalt und Fremdenfeindlichkeit aufzubauen. Es wurde mit unterschiedlichen Bildungseinrichtungen, mit Vereinen und Gruppierungen, besonders aus der Grenzregion, zusammengearbeitet.

Das Internationale Begegnungszentrum St. Marienthal sieht sich mit seiner Arbeit als Brücke zwischen Ost und West, zwischen Gegenwart und Zukunft sowie zwischen Jung und Alt. Es trägt dazu bei, mehr Offenheit für Fremde und für die Vielfalt kultureller, ethnischer und religiöser Weltanschauungen aufzubringen und auch zu zeigen.




Projektträger:Stiftung Internationales Begegnungszentrum St. Marienthal (IBZ)
Ansprechpartner:Dr. Beata Bykowska
E-Mail:bykowska@ibz-marienthal.de
Telefon:035823-77233
Internet:http://www.ibz-marienthal.de/

Informiert bleiben

Facebook
YouTube

Logo BPB
Seit 2011 ist die Geschäftsstelle des BfDT Teil der Bundeszentrale für politische Bildung/bpb