„Deutschstunde – Lesen aus verbrannten Büchern“

Als Gegendemonstration zu einer richterlich bestätigten Parteiversammlung der NPD in einem kommunalen Raum veranstaltete das Bündnis Nordbahngemeinden mit Courage e.V. eine öffentliche Lesung aus von den Nationalsozialisten verbrannten Werken. Anlässlich des 75. Jahrestages der Bücherverbrennung von 1933 wollte NmC mit der Lesung aus verbrannten Büchern einerseits an die Autoren erinnern, deren Werke am 10. Mai 1933 auf dem Berliner Opernplatz und in 21 weiteren deutschen Städten auf Scheiterhaufen verbrannt wurden. Andererseits wollte der Verein über eine politische Demonstration hinaus inhaltlich aufzeigen, dass die Neonazis nicht für die Reinhaltung, sondern die Vernichtung großer deutscher Kultur, ihrer Werte und Impulse steht. Die Bücherverbrennung stand 1933 unter dem Motto „wieder den undeutschen Geist". NmC stellte den Abend unter das Motto „Aktion wider den unDEMOkratischen Geist". Jede Frau und jeder Mann sollte sich an der Lesung beteiligen können und selbst gewählte Texte vortragen. Mit relativ kurzer Vorbereitungszeit konnte ein bemerkenswertes Zeichen bürgerschaftlichen Engagements gegen Rechtsextremismus gesetzt werden konnte. Gewaltfrei und in den Köpfen nachhaltig hatten Einwohnerinnen und Einwohner sowie Partner aus dem ganzen Landkreis aller Generationen die Stimme für Toleranz, gegen Gewalt und für eine starke Demokratie erhoben



Projektträger:Nordbahngemeinden mit Courage e.V.
Ansprechpartner:Angelika Stobinski
E-Mail:mit.courage@gmail.com
Telefon:03303-408449
Internet:http://www.mit-courage.de/

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