"Sport gegen Gewalt, Intoleranz und Fremdenfeindlichkeit"

Das seit 2003 existierende Projekt vom Landessportverbandes Schleswig-Holstein in Zusammenarbeit mit der Sportjugend und der Landesregierung Schleswig-Holstein will mit sportlichen Aktivitäten positives Sozialverhalten und Wertvorstellungen (Fairness, friedliches Miteinander etc.) vermitteln, um so einer wachsenden Orientierungs- und Perspektivlosigkeit mit Folgen wie dem Ansteigen von Gewaltbereitschaft, Egoismus und Rassismus vorbeugend entgegenzuwirken. Mit diversen regionalen Kooperationspartnern (u. a. Kreissportverbände, Schulen, Kirchen, Polizei) wendet sich das Projekt an Kinder und Jugendliche im Allgemeinen sowie speziell an gewaltbereite Jugendliche in sozialen Brennpunkten. Bisher ist es gelungen, mindestens einmal wöchentlich an 14 Streetballpoints dieser Klientel Sportangebote wie Streetball oder Badminton mit Betreuer/innen zu machen. Diese Treffpunkte befinden sich beispielsweise auf Schulhöfen oder Vereinsgeländen. Im Verlauf des Jahres finden außerdem Turniere und Kurse in verschiedenen Sportarten (u. a. Streetsoccer und Volleyball) statt. Ergänzend werden Wochenend- und Ferienfreizeiten angeboten. Umgesetzt wird das Projekt durch örtliche Projektmitarbeiter und Honorarkräfte. Gefördert wird das Projekt mit Mitteln vom Land Schleswig-Holstein, von der Stadt Lübeck, sowie verschiedenen Stiftungen und Sponsoren. Die weitere Finanzierung durch das Land ist gesichert, die kommunale Finanzierung hängt von der jeweiligen Situation des Haushalts ab.



Projektträger:Turn- und Sportbund der Hansestadt Lübeck e.V. -Kreissportverband-
Ansprechpartner:Joachim Giesenberg
E-Mail:tsb-luebeck@t-online.de
Telefon:0451-41234
Internet:http://www.turn-sportbund-luebeck.de/sportgegengewalt.htm

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