Allianz gegen Rechtsextremismus in der Metropolregion Nürnberg






In Franken und insbesondere in der Metropolregion Nürnberg sind die NPD und andere rechtsextremistischer Vereinigungen besonders aktiv. Beispiele dafür sind die Aufmärsche zum Todestag von Rudolf Hess zwischen 1988 und 2004 in Wunsiedel, die Demonstrationen in Gräfenberg seit 1999 und vor allem seit 2006 und der „Europatag" de JN 2007 in Gremsdorf, der Bundesparteitag der NPD 2008 in Bamberg und der „Nationale Frankentag" des Bundes Frankenland e.V. und der NPD-Jugend 2008 in Weißenohe.

Jede Kommune in der Metropolregion kann unvermittelt und unvorbereitet von rechtsextremistischen Aktivitäten betroffen werden. Um dieser Entwicklung entgegenzuwirken, wurde am 19. März die „Allianz gegen Rechtsextremismus in der Metropolregion" gegründet.Die Allianz soll Kommunen, zivilgesellschaftlichen Organisationen und Initiativen vernetzen, um gemeinsam den Rechtsextremisten mit ihrer verfassungsfeindlichen Agitation etwas entgegen zu setzen.

Ziele der Allianz Der „Allianz gegen Rechtsextremismus in der Metropolregion Nürnberg" geht es vor allem darum,
  • den Widerstand gegen rechtsextremistische Aktivitäten zu stärken und möglichst viele Menschen bei aktuellen Anlässen zu mobilisieren;
  • eine offensive öffentliche Auseinandersetzung mit dem Thema Rechtsextremismus zu fördern;
  • die Vernetzung und Zusammenarbeit zwischen Kommunen und zivilgesellschaftlichen Organisationen zu intensivieren;
  • den Austausch von Erfahrungen, Informationen und best-practice-Beispielen durch regelmäßige Tagungen und durch eine Website zu unterstützen;
  • regionale und überregionale Aktionen gegen Rechtsextremismus zu organisieren und zu koordinieren; und
  • bisher noch nicht betroffene Städte und Gemeinden zu sensibilisieren und für eine Mitwirkung in der Allianz zu gewinnen.



Download-IconHandlungsprogramm

Die Arbeitsgrundlage der „Allianz gegen Rechtsextremismus in der
Metropolregion Nürnberg" bildet ein Handlungsprogramm, das in seiner ersten
Fassung vorliegt und zehn Handlungsfelder mit Vorschlägen für kommunale und
zivilgesellschaftliche Aktivitäten enthält.

Dabei spielt die Präventionsarbeit eine besonders wichtige Rolle, um dem
Einfluss des braunen Gedankenguts dieser Neonazis erfolgversprechend
entgegenzuwirken.


Weitere Informationen und Kontakte:

Stadt Nürnberg
Bürgermeisteramt / Menschenrechtsbüro
Rathausplatz 2
90403 Nürnberg
Tel. 0911 - 231 50 30
Fax 0911 - 231 30 40
menschenrechte(at)stadt.nuernberg.de
www.menschenrechte.nuernberg.de


Projektstelle gegen Rechtsextremismus
Bayerischen Bündnis für Toleranz - Demokratie und Menschenwürde schützen
Evangelisches Bildungs- und Tagungszentrum
Markgrafenstraße 34
95680 Bad Alexandersbad
Tel. 09232/9939-23
Fax 09232/9939-99
richter(at)ebz-alexandersbad.de
www.bayerisches-buendnis-fuer-toleranz.de









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