Geteilte Erinnerungen

Das Schulmuseum Leipzig bietet ein beeindruckendes Angebot an Dauer- und Sonderausstellungen, vielfältigen schulhistorischen Projekten und Veranstaltungen, wie Film- und Theaterprojekte, Lesungen, Vorträge und Zeitzeugengespräche. Die Geschichtswerkstatt im Museum ist ein viel genutzter und beliebter Anlaufpunkt für Schüler/innen, Studenten/innen und interessierte Bürger/innen geworden. Besonders auffallend sind die Bemühungen um eine angemessene Aufarbeitung und Vermittlung der jüdischen Geschichte und Gegenwart in Leipzig. Seit 2002 werden kontinuierlich Kinder- und Jugend-Wettbewerbe ausgeschrieben (z.B. „Spurensuche nach jüdischen Nachbarskindern“) und die Buchveröffentlichung „Geteilte Erinnerungen“ (Schüler fragen - Zeitzeugen berichten) ist in diesem Jahr erschienen. Um die Qualität und das Niveau des Museums zu halten oder gar zu steigern, hat es sich der 2003 gegründete Förderverein des Museums zur Aufgabe gemacht, das Museum ideell und finanziell zu unterstützen. Dazu gehören Öffentlichkeitsarbeit und Publikationen, Forschungen zur Leipziger Schulgeschichte, aber auch die Möglichkeit, Mitarbeiterstellen etwa für Museumsführungen oder museumspädagogische Angebote für Schulen zu schaffen. Mit nur einer fest Angestellten (nämlich der Leiterin des Museums) lassen sich die vielfältigen Angebote kaum weiter aufrechterhalten.



Projektträger:Förderverein Schulmuseum - Werkstatt für Schulgeschichte Leipzig e.V.
Ansprechpartner:Bielitz
E-Mail:leonabielitz@schulmuseum-leipzip.de
Telefon:0331-7480897

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