Jugare - Jugendinitiative gegen Antisemitismus und Rassismus in Europa

Eine Gruppe aus elf Studenten unterschiedlicher Fachrichtungen hat im Jahr 2005 in Erlangen die „Jugendinitiative gegen Antisemitismus und Rassismus in Europa" gegründet. Ziel der Initiative ist, durch Veranstaltungsreihen und Bildungsarbeit Jugendliche und die Öffentlichkeit auf die Problematik des aktuellen europäischen Antisemitismus aufmerksam zu machen. Bevor das erste Projekt initiiert wurde, suchten sich die Studenten fachlichen Rat, den sie beim Bildungsreferenten des Dokumentationszentrums Nürnberg fanden. Ein Wochenendseminar zur eigenen Fortbildung in diesem Arbeitsbereich wurde organisiert.

Unter Anleitung des Bildungsreferenten und der Projektgruppe „Bausteine zur nicht-rassistischen Bildungsarbeit" des DGB-Bildungswerks Thüringen erarbeitete die Gruppe ein wissenschaftliches und pädagogisches Begleitprogramm zu der Ausstellung „In antisemitischer Gesellschaft" der Amadeu-Antonio-Stiftung. Dadurch war die Möglichkeit gegeben, Jugendgruppen und Schulklassen unter Anleitung durch die Ausstellung zu führen. Seit Herbst diesen Jahres arbeitet die Initiative an einem Projekt gegen Rechtsextremismus, indem unter anderem auf die rechte Jugendkultur in der Region sowie deren Musik und Outfits eingegangen werden soll und das zukünftig für Schulen angeboten werden soll - ein Angebot, das nach eigener Darstellung in Mittelfranken bisher fehlt.

Die Initiative beteiligte sich 2005 am Wettbewerb "Aktiv für Demokratie und Toleranz" des Bündnis für Demokratie und Toleranz und wurde mit einem Preis ausgezeichnet.




Projekt:Jugare - Jugendinitiative gegen Antisemitismus und Rassismus in Europa
Ansprechpartner:Christian Brunnert
Kontaktdaten:0173-3731789
jugare@web.de

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