Gegenwind - Schüler rocken gegen Rassismus und Gewalt

Das Projekt „Gegenwind“ist eines der erfolgreichen und überzeugenden Musikprojekte. Wieder einmal zeigt sich, dass Texte und Musik Jugendlicher von Jugendl ichen verstanden wird. Trotz finanzieller Schwierigkeiten kam das Projekt durch Spenden zustande. In Zeitungsannoncen wurden Nachwuchsbands aufgerufen, mit ihrer Musik gegen Rassismus Stellung zu beziehen. Die Ergebnisse wurden auf einem „Bewerbungskonzert“vorgestellt und auf einer CD-Produktion festgehalten.

Ein herausragender Beitrag ist der Track von dem deutsch-italo Rapper Sardo G. Als Vorlage für seinen Song „Dove sono a casa?“ (Wo bin ich zu Hause?) nutzte er einen anonymen Anrufer, der den Anrufbeantworter des Rockprojekts mit seinem rechtsextremen Gedankengut behelligte. („Die anders aussehen, die sollen in ihren Herkunftsländern bleiben..." usw.) Das Lied gewann später bei einem Wettbewerb den ersten Preis. Besonders positiv an dem Projekt ist, dass als Ergebnis nicht bloß eine CD steht, die sich dann alle am Projekt Beteiligten in das Regal stellen, sondern dass Titel der CD auf Radiosendern der ARD und des lokalen Rundfunks gespielt wurden und es sogar auf die Liederbestenliste des SWR, Deutschlandradio und Funkhaus Europa brachten – also eine große Öffentlichkeit erreichten. Und der Kinderkanal lud zwei der Bands im Rahmen einer Sendung gegen Rassismus ein, wo sie nochmals Stellung nehmen konnten.




Projektträger:Ronsdorfer Rockprojekt e. V.
Ansprechpartner:Kalle Waldinger
E-Mail:jury@schueler-rockfestival.de
Telefon:0202-307183
Internet:http://www.schueler-rockfestival.de/

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