Das sieht verboten aus!

Die „Aktion Zivilcourage Pirna“gründete sich 1999. Hintergrund waren hohe Wahlergebnisse von Rechtsextremen in der Sächsischen Schweiz und zahlreiche, brutale Übergriffe, die teilweise von Anhängern der inzwischen verbotenen Gruppierung „Skinheads Sächsische Schweiz“verübt wurden.

Die Initiative organisierte den ersten „Runden Tisch“, an dem sie mit VertreterInnen von Polizei, Gewerkschaften, Parteien, Vereinen oder Kirchen das Problem thematisierte und konkrete Handlungsweisen diskutierte. Der „Runde Tisch“ findet seitdem regelmäßig statt. Dem Aufruf zu einer Demonstration im November 2000 folgten rund 800 Menschen, darunter viele VertreterInnen der am Runden Tisch beteiligten Organisationen. Rechtsextreme bewarfen die DemonstrationsteilnehmerInnen mehrfach mit Flaschen und Steinen. Trotz dieser Hindernisse entwickelte die Initiative umfassende Aktivitäten.

Ein Schwerpunkt ist die Arbeit an den Schulen, einem Haupttätigkeitsfeld der Rechtsextremen. Die Aktiven klären mit dem Projekt „Das sieht verboten aus!“ über rechtsextreme Symbole auf, widerlegen einschlägige, rechte Parolen mit klaren Fakten und weisen auf Handlungsansätze hin. Opfern rechtsextremer Gewalttaten bietet die Aktion Zivilcourage moralische Unterstützung und Hilfe bei Behördengängen. In enger Kooperation mit dem Büro für freie Kultur- und Jugendarbeit Dresden und dem Netzwerk Sachsen betreut sie den Jugendclub Liebstadt, der zuvor von Rechtsextremen dominiert wurde.




Projektträger:Aktion Zivilcourage Pirna
E-Mail:post@zivilcourage-pirna.de
Telefon:03501-4600880
Internet:http://www.aktion-zivilcourage.de/

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