Ibrahim Arslan (Foto: Axel Martin/ BfDT)

„Wir sind keine Statisten, sondern Hauptzeugen“

Es ist der 23. November 1992, als in der Kleinstadt Mölln Molotowcocktails in zwei Häuser fliegen, in denen türkischstämmige Familien wohnen. Das Zuhause des damals Siebenjährigen Ibrahim Arslan und seiner Familie. Es sterben drei Angehörige – seine zehnjährige Schwester Yeliz Arslan und 14-jährige Cousine Ayse Yilmaz sowie seine Großmutter Bahide Arslan, die ihm in dieser Nacht das Leben rettete. Heute, 25 Jahre danach, engagiert sich Ibrahim Arslan gegen Rassismus und für Toleranz. In Schulen, in Zeitzeugengesprächen oder in Diskussionsrunden gibt er den vielen schweigenden Opfern von Rassismus und Gewalt seine Stimme. Er weiß, was Rassismus und Diskriminierung zur Folge haben können, aber auch, dass Hass keine Antwort sein kann. Der BfDT-Botschafter 2017 im Interview.
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Lea Kipper an ihrem Arbeitsplatz (Foto: BfDT)

Unterstützung in den Themenbereichen Extremismus und Toleranz: Lea Kipper

Liebe Leserinnen und Leser, die Forderung nach „gesellschaftlichem Zusammenhalt“ ist gerade in der heutigen Zeit allgegenwärtig. Was das konkret bedeutet und was jede/-r dafür tun kann, bleibt jedoch meist unbeantwortet.
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Eindrücke von Lesungen der sächsischen Initiative "Literatur statt Brandsätze" (Foto: c Literatur statt Brandsätze 2016)

Aktiv-Preisträgerprojekt 2016 der Woche

Interner LinkLiteratur statt Brandsätze - Lesungen in Sachsen

Die Leipziger Initiative „Literatur statt Brandsätze“ gründete sich Ende Februar 2016 in unmittelbarer Reaktion auf die menschenfeindlichen Vorfälle in Sachsen um ein Zeichen gegen Unmenschlichkeit und Ausgrenzung zu setzen und über literarisch vermittelte Themen einen Austausch zu ermöglichen. Interner LinkHier geht es zum Projekt.
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(Foto: 3ALOG e.V.)

"Google ist bei Weitem nicht fehlerfrei, vor allem wenn es um religiöse Inhalte geht"

3ALOG e.V. aktiviert junge Menschen, selbst einen Beitrag zum interreligiösen Dialog durch multimediale Kommunikation zu leisten. Der Preisträgerverein des Aktiv-Wettbewerbs 2016 im Interview.
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Open Air-Veranstaltung im Waldpark (Foto: Jugendbüro Burghausen)

Interview mit dem Jugendbüro Burghausen

Gegründet wurde das Jugendbüro Burghausen 2007. Es ist nicht nur ein Ort für Jugendliche in der bayrischen Stadt, sondern auch Initiator mehrerer Veranstaltungen und Aktionen wie politische Filmprojekte oder internationale Jugendaustauschaktivitäten. Wir haben mit dem Jugendbüro über die Ziele und über die Zusammenarbeit mit jungen Menschen gesprochen.
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Journal EXIT-Deutschland. Bd. 4 (2016) Mauern, Spaltungen, Konfliktspiralen

„Mauern, Spaltungen, Konfliktspiralen. Radikalitätsphänomene in Deutschland“

Das Beiratsmitglied des BfDT Dr. Bernd Wagner trägt in der aktuellen Ausgabe des Journals EXIT-Deutschland (JEX) mit mehreren kenntnisreichen Artikeln zur Thematik „Mauern, Spaltungen, Konfliktspiralen. Radikalitätsphänomene in Deutschland“ bei.
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Zivilgesellschaftliches Engagement in Sachsen stärken - die Vernetzungstreffen des Netzwerks Tolerantes Sachsen (Foto: Netzwerk Tolerantes Sachsen)

Interview mit dem Netzwerk Tolerantes Sachsen

Das Netzwerk Tolerantes Sachsen stärkt Engagierte, die sich für ein menschliches und weltoffenes Sachsen einsetzen. Im Gespräch berichtet das Netzwerk, warum es wichtig ist, Initiativen, die das Problem des Rechtsextremismus und Rassismus ansprechen, Unterstützung zu bieten.
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http://www.demokratie-vor-ort.de/index.php?id=727&no_cache=1

Demokratie vor Ort hat umgebaut!

Das Serviceportal „Demokratie vor Ort“, das vom BfDT in Kooperation mit dem Verein „Gegen Vergessen – Für Demokratie“ betrieben wird, hat seit dem 07. November 2016 eine neue Benutzeroberfläche. Die Datenbank der Organisationen wurde neu sortiert. „Initiativen vor Ort“ heißt nun „Aktiv vor Ort“ und bietet einen Überblick über verschiedene Formen des Engagements. Erfahren Sie mehr.
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Begrüßung durch Karl-Willi Beck, erster Bürgermeister der Stadt Wunsidel (Foto: Stadt Wunsiedel)

Rückblick auf das neunte Wunsiedler Forum: "Was tun gegen Hass? Was tun gegen Hass!"

Mit der ehemaligen Grabstätte des verurteilten Kriegsverbrechers Rudolf Heß war die Stadt Wunsiedel jahrelang Aufmarschort für Neonazis aus ganz Deutschland und Europa. Der erfolgreiche Widerstand der Wunsiedler Bürger/-innen gegen Rechtsextremismus gilt inzwischen bundesweit als beispielhaftes Modell für zivilgesellschaftliches Engagement. Rückblick auf das neunte Wunsiedler Forum.
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