Bunter Gottesdienst (Foto: Stammheim ist bunt)

Jede Form von Extremismus stellt eine Bedrohung für Demokratie und Toleranz in unserem Land dar. Im Bereich Maßnahmen gegen den Rechtsextremismus hat das Bündnis für Demokratie und Toleranz in den vergangenen Jahren im Rahmen zahlreicher Projekte und der Unterstützung von Initiativen eine erfolgreiche Arbeit geleistet. Auch in den Bereichen Aktivitäten gegen den Linksextremismus und den Islamismus hat das BfDT existierende zivilgesellschaftliche Handlungsansätze identifiziert, deren praktische Umsetzung unterstützt und mitinitiiert sowie eigene Aktivitäten entwickelt und umgesetzt. Das BfDT nimmt damit eine aktive Rolle bei der Koordinierung und Unterstützung geeigneter Partner zur Umsetzung von Maßnahmen gegen politisch motivierten Extremismus jedweder Form und zur Gewaltprävention ein.

Aktuelles

Paulina Fröhlich, Sabine am Orde, Stephan Doll und Stefan Denzler (v.l.n.r.) (Foto: Thomas Witzgall)

Rückblick: 10. Wunsiedler Forum

In diesem Jahr feierte das Wunsiedler Forum ein kleines Jubiläum: Seit zehn Jahren kommen in der 10.000-Einwohner-Stadt in Oberfranken jährlich Akteure aus Zivilgesellschaft, Kirchen und Politik zusammen, um sich über ein aktuelles Thema aus dem Bereich Rechtsextremismus auszutauschen. Rund 100 Gäste folgten der Einladung am 26. Oktober 2017 nach Wunsiedel. Das Thema der diesjährigen Veranstaltung lautete: „Weltoffenheit – Wahrhaftigkeit – Empathie: Die Herausforderung Rechtspopulismus“.
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Ibrahim Arslan (Foto: Axel Martin/ BfDT)

Interview mit Ibrahim Arslan

Als Molotowcocktails in das Zuhause des damals siebenjährigen Ibrahim Arslans fliegen, sterben drei seiner Angehörigen. Heute, 25 Jahre nach den rechtsextremistischen Brandanschlägen von Mölln ist das Thema Rechtsextremismus immer noch präsent. Ibrahim Arslan engagiert sich daher in Schulen, in Diskussionsrunden und auf Gedenkveranstaltungen um für Demokratie und Toleranz einzustehen und den vielen schweigenden Opfern von Rassismus und Gewalt seine Stimme zu geben. Der BfDT-Botschafter 2017 im Interview.
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Initiativen

"Wir sind, was wir erinnern – Zwei Generationen nach Auschwitz - Plädoyer für Pluralismus, Toleranz und Demokratie"

„Auschwitz – Es reicht. Ich kann es nicht mehr hören.“ – Äußerungen dieser Art sind nicht selten. Viele Menschen in unserem Lande verspüren angesichts des Themas Holocaust einen Überdruss und gerade Jüngere meinen, dieses Thema aus Ur-Großeltern-Zeit gehe sie doch nun wirklich nichts mehr an. Andererseits herrscht große Unwissenheit: Studien belegen, dass beispielsweise unter Jugendlichen jeder fünfte mit dem Begriff Auschwitz überhaupt nichts anfangen kann. Doch rechtsextreme Sprüche, Aufmärsche gegen Muslime und Asylsuchende bis hin zu tätlichen Übergriffen wie Brandanschläge auf Asylbewerberheime, ganz zu schweigen von den NSU-Morden, lassen fragen: Hat man aus der Geschichte nichts gelernt?
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Göttinger Veranstaltungsreihe „Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus“

Die Göttinger Veranstaltungsreihe „Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus“ hat sich der generationsübergreifenden, historischen, politischen und kulturellen Erinnerungsarbeit verschrieben.
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Projekte

Der Shoa-Überlebende Helfried Heilbutt berichtete im Februar 2016 im Kölner Erzählcafe vor Schülerinnen und Schülern von seinem Verfolgungsschicksal (Foto: Bundesverband Information & Beratung für NS-Verfolgte e.V.)

Erzähl- und Begegnungscafé für NS-Verfolgte

Der Bundesverband Information und Beratung für NS-Verfolgte e.V. bietet seit 2005 in Köln und seit 2011 in Düsseldorf an mehreren Standorten regelmäßige "Erzähl- und Begegnungscafé für NS-Verfolgte" an.
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Schülerbegegnungsprojekt Auschwitz des BSZ Wurzen 2015 (Foto: Gabriele Hertel)

Schülerbegegnungsprojekt Auschwitz

Das berufliche Schulzentrum Wurzen führt seit 2000 das "Schülerbegegnungsprojekt Auschwitz" durch.
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