12.07.2018

Vielfaltsgestalter/-innen gesucht!

Neues Förderprogramm der Robert Bosch Stiftung - Bewerbung bis 28.08.2018

Vielfaltsgestalter/-innen (Bild: Pexels)Vielfaltsgestalter/-innen (Bild: Pexels)

Unsere Gesellschaft ist vielfältig! Der Zuzug von Menschen aus allen Teilen der Welt führt seit jeher zu einer ethnischen, religiösen, kulturellen und sprachlichen Vielfalt in unserem Land. Genauso prägen Menschen unterschiedlichen Geschlechts, Alters und sexueller Identität, Menschen mit und ohne Behinderung, Menschen aus allen sozialen Schichten und mit völlig verschiedenen Lebensentwürfen unser Zusammenleben.
Dennoch wird Verschiedenheit häufig als Herausforderungen für den gesellschaftlichen Zusammenhalt erachtet. Immer wieder ist Unsicherheit im Umgang mit dieser Vielfalt zu spüren. Umso wichtiger ist daher der Erwerb einer Vielfaltskompetenz im lokalen Nahraum, im Kiez oder der Kommune, denn: Vielfalt findet vor Ort statt.
Mit dem Pilotprogramm „Die Vielfaltsgestalter - Lokale Bündnisse für Zusammenhalt in Vielfalt“ fördert die Robert Bosch Stiftung über zwei Jahre hinweg den Aufbau von fünf lokalen Vereinigungen von Akteuren aus Zivilgesellschaft, Politik, Verwaltung, Wirtschaft und Kultur, die Vielfalt vor Ort nicht nur thematisieren, sondern gemeinsam konstruktiv gestalten wollen.

Weitere Informationen gibt es Interner Linkhier und in der Interner LinkAusschreibung gibt es alle nötigen Informationen und Unterlagen für die Bewerbung.



Wer kann sich bewerben?

Diversity (Bild: Pexels)Diversity (Bild: Pexels)
  • Mindestens drei Akteure vor Ort bewerben sich gemeinsam. Dies können sein: Vereine oder Organisationen, die sich für bestimmte Zielgruppen einsetzen (z.B. Wohlfahrtsverbände, Migrantenvereine, Einrichtungen für Menschen mit Beeinträchtigungen, religiöse Gemeinschaften...), Stellen der kommunalen Verwaltung, Kulturbetriebe oder Unternehmen.
  • Einer dieser drei Akteure übernimmt besondere Verantwortung, indem er den Förderantrag stellt.
  • Antragsteller kann ein gemeinnütziger Akteur oder die kommunale Verwaltung sein.
  • Das Bündnis entsteht in einer deutschen Mittelstadt mit einer Größe von etwa 50.000 bis 100.000 Einwohnern.


Was wird erwartet?


In Orientierung an guten lokalen Beispielen haben die Robert Bosch Stiftung GmbH und ihre Partner/-innen ein Pilotprogramm entwickelt, in dem wirksame Ansätze zur Etablierung von lokalen Vielfaltsbündnissen umgesetzt werden. Innerhalb dieser Bündnisse sollen die Akteur/-innen die unterschiedlichen Vielfaltsperspektiven zusammenbringen und ein „Säulendenken“ überwinden. Entsprechend wird von Bewerberinnen und Bewerbern die Bereitschaft erwartet, die folgenden Programmbausteine umzusetzen:
  • Aufbau eines lokalen, multisektoralen Vielfaltsbündnisses mit Partnern bspw. aus Zivilgesellschaft (Vereinen, Organisationen), kommunaler Politik, Verwaltung und Wirtschaft. Das Bündnis gibt sich gemeinsame Ziele, entwickelt während der Programmlaufzeit ein gemeinsames Verständnis von konstruktivem Umgang mit Vielfalt vor Ort und vertritt dieses aktiv nach außen.
  • Entwicklung einer Vielfaltskompetenz bei den Bündnispartnern durch Kennenlernen bei Bündnistreffen, gemeinsame Qualifizierungen (bspw. zu barrierefreier Kommunikation, Antirassismus, Aufklärung über Intersexualität...) und durch Kooperation bei Projekten.
  • Sensibilisierung der Öffentlichkeit für Vielfalt durch die gemeinsame Organisation von Aktionen für die gesamte Stadt (Aktionstage, Öffentlichkeitskampagne o.a.).
  • Teilnahme der Projektverantwortlichen an drei zentralen Vernetzungs- und Qualifizierungsveranstaltungen der Robert Bosch Stiftung GmbH.


Was wird geboten?


Diese Unterstützung erhalten die geförderten Bündnisse:
  • Bis zu 50.000 Euro während der zweijährigen Programmlaufzeit für die Organisation lokaler Vernetzungsveranstaltungen, für die externe Unterstützung durch Experten sowie für Personalmittel.
  • Einladung der Projektverantwortlichen zu drei zentralen Vernetzungs- und Qualifikationsveranstaltungen der Robert Bosch Stiftung GmbH.
  • Öffentliche Wahrnehmung des eigenen Projekts im Rahmen der Gesamtkommunikation für das Pilotprogramm.


Logo Robert Bosch Stiftung

Ansprechpartner/-innen:


Stephanie Urbach
Programmbüro "Die Vielfaltsgestalter"
Gesellschaft für soziale Unternehmensberatung mbH
Tel: 030 28409-406
E-Mail: Stephanie Urbach

Dr. Ferdinand Mirbach
Senior Projektmanager
Tel: 0711 46084-480
E-Mail: Dr. Ferdinand Mirbach






Vielfaltsgestalter/-innen (Bild: Pexels)Vielfaltsgestalter/-innen (Bild: Pexels)

Unsere Gesellschaft ist vielfältig! Der Zuzug von Menschen aus allen Teilen der Welt führt seit jeher zu einer ethnischen, religiösen, kulturellen und sprachlichen Vielfalt in unserem Land. Genauso prägen Menschen unterschiedlichen Geschlechts, Alters und sexueller Identität, Menschen mit und ohne Behinderung, Menschen aus allen sozialen Schichten und mit völlig verschiedenen Lebensentwürfen unser Zusammenleben.
Dennoch wird Verschiedenheit häufig als Herausforderungen für den gesellschaftlichen Zusammenhalt erachtet. Immer wieder ist Unsicherheit im Umgang mit dieser Vielfalt zu spüren. Umso wichtiger ist daher der Erwerb einer Vielfaltskompetenz im lokalen Nahraum, im Kiez oder der Kommune, denn: Vielfalt findet vor Ort statt.
Mit dem Pilotprogramm „Die Vielfaltsgestalter - Lokale Bündnisse für Zusammenhalt in Vielfalt“ fördert die Robert Bosch Stiftung über zwei Jahre hinweg den Aufbau von fünf lokalen Vereinigungen von Akteuren aus Zivilgesellschaft, Politik, Verwaltung, Wirtschaft und Kultur, die Vielfalt vor Ort nicht nur thematisieren, sondern gemeinsam konstruktiv gestalten wollen.

Weitere Informationen gibt es Interner Linkhier und in der Interner LinkAusschreibung gibt es alle nötigen Informationen und Unterlagen für die Bewerbung.



WER KANN SICH BEWERBEN?
Diversity (Bild: Pexels)Diversity (Bild: Pexels)
  • Mindestens drei Akteure vor Ort bewerben sich gemeinsam. Dies können sein: Vereine oder Organisationen, die sich für bestimmte Zielgruppen einsetzen (z.B. Wohlfahrtsverbände, Migrantenvereine, Einrichtungen für Menschen mit Beeinträchtigungen, religiöse Gemeinschaften...), Stellen der kommunalen Verwaltung, Kulturbetriebe oder Unternehmen.
  • Einer dieser drei Akteure übernimmt besondere Verantwortung, indem er den Förderantrag stellt.
  • Antragsteller kann ein gemeinnütziger Akteur oder die kommunale Verwaltung sein.
  • Das Bündnis entsteht in einer deutschen Mittelstadt mit einer Größe von etwa 50.000 bis 100.000 Einwohnern.


WAS WIRD ERWARTET?
In Orientierung an guten lokalen Beispielen haben die Robert Bosch Stiftung GmbH und ihre Partner/-innen ein Pilotprogramm entwickelt, in dem wirksame Ansätze zur Etablierung von lokalen Vielfaltsbündnissen umgesetzt werden. Innerhalb dieser Bündnisse sollen die Akteur/-innen die unterschiedlichen Vielfaltsperspektiven zusammenbringen und ein „Säulendenken“ überwinden. Entsprechend wird von Bewerberinnen und Bewerbern die Bereitschaft erwartet, die folgenden Programmbausteine umzusetzen:
  • Aufbau eines lokalen, multisektoralen Vielfaltsbündnisses mit Partnern bspw. aus Zivilgesellschaft (Vereinen, Organisationen), kommunaler Politik, Verwaltung und Wirtschaft. Das Bündnis gibt sich gemeinsame Ziele, entwickelt während der Programmlaufzeit ein gemeinsames Verständnis von konstruktivem Umgang mit Vielfalt vor Ort und vertritt dieses aktiv nach außen.
  • Entwicklung einer Vielfaltskompetenz bei den Bündnispartnern durch Kennenlernen bei Bündnistreffen, gemeinsame Qualifizierungen (bspw. zu barrierefreier Kommunikation, Antirassismus, Aufklärung über Intersexualität...) und durch Kooperation bei Projekten.
  • Sensibilisierung der Öffentlichkeit für Vielfalt durch die gemeinsame Organisation von Aktionen für die gesamte Stadt (Aktionstage, Öffentlichkeitskampagne o.a.).
  • Teilnahme der Projektverantwortlichen an drei zentralen Vernetzungs- und Qualifizierungsveranstaltungen der Robert Bosch Stiftung GmbH.


WAS WIRD GEBOTEN?
Diese Unterstützung erhalten die geförderten Bündnisse:
  • Bis zu 50.000 Euro während der zweijährigen Programmlaufzeit für die Organisation lokaler Vernetzungsveranstaltungen, für die externe Unterstützung durch Experten sowie für Personalmittel.
  • Einladung der Projektverantwortlichen zu drei zentralen Vernetzungs- und Qualifikationsveranstaltungen der Robert Bosch Stiftung GmbH.
  • Öffentliche Wahrnehmung des eigenen Projekts im Rahmen der Gesamtkommunikation für das Pilotprogramm.


ANSPRECHPARTNER/-INNEN:
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Stephanie Urbach
Programmbüro "Die Vielfaltsgestalter"
Gesellschaft für soziale Unternehmensberatung mbH
Tel: 030 28409-406
E-Mail: Stephanie Urbach

Dr. Ferdinand Mirbach
Senior Projektmanager
Tel: 0711 46084-480
E-Mail: Dr. Ferdinand Mirbach



 

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