Forum Gemeinsames Hanau (FGH)

Im Forum Gemeinsames Hanau (FGH) sind Menschen der zweiten Ausländer-Generation, deren Eltern als Gastarbeiter oder Auswanderer nach Deutschland gekommen sind, vertreten.
Schon als Kinder ihrer Eltern machten sie positive wie negative Erfahrungen in Deutschland. Leben in Deutschland seit den 1960er und 70er Jahren hieß für ihre Familien mit Zurückweisung und Ablehnung der deutschen Mehrheitsgesellschaft konstruktiv und auch kämpferisch umzugehen. Aber es hieß auch schöne menschliche Momente des Gedankenaustauschs, des Respekts und wahrhaftigen Interesses am kulturell Fremden zwischen beiden Seiten, also der deutschen Mehrheitsgesellschaft und den Minderheiten zu erfahren und zu schätzen. Gerade hierfür will die FGH dauerhaft arbeiten. Die Menschen in der FGH betrachten sich nicht als „Opfer“ verpasster Chancen einer guten Einwanderungspolitik, sondern als begabte Mitgestalter in der deutschen Gesellschaft, allen voran ihres kommunalen Gemeinwesens. Und wenn die europäische Stadt als historisch gewachsenes Modell einer Bürgerstadt kein Auslaufmodell sein will, braucht sie politisch-engagierte Bürger mit verschiedenen „Hintergründen“.
Nach diesem eigenen FGH-Leitbild und ihrem Leitspruch „Keiner vertretet die Interessen der Migranten besser als sie selbst.', trat diese unabhängige und
internationale Wählergruppierung zur Ausländerbeiratswahl in Hanau 2010 an und wurde aus dem Stand zur 4.stärksten Kraft in diesem politischen Gremium.
Für 2016 möchte die FGH für das Kommunalparlament zu kandidieren und Migrantinnen und Migranten im höchsten kommunalen Organ ein echtes Sprachrohr zu sein.
Die Kommunikationsformen der FGH sind vielfältig. Von direkten Begegnungen und Veranstaltungen vor Ort, wie z.B. Brunches, werden moderne Medien wie das
Internet und die klassische Pressearbeit genutzt.
Die Vorbildwirkung ist schon jetzt zu spüren. Das professionelle Auftreten und die sprachliche Versiertheit, die Fähigkeit komplexe Sachverhalte und Bedürfnisse zu artikulieren und dabei immer den hohen Stellenwert der Solidarität in der deutschen Gesellschaft hochzuhalten, dienen anderen als Inspiration sich in ihren Kommunen ebenfalls frei und unabhängig, über ethnische, nationale und kulturelle Grenzen hinweg, zu organisieren.
Das Forum Gemeinsames Hanau will nicht nur eine interkulturelle politische Heimat für Minderheiten bieten,sondern auch eine soziale und kulturelle und das ist neu.



Projekt:Forum Gemeinsames Hanau (FGH)
Ansprechpartner:Katarina Schäfer
Kontaktdaten:migranten@gemeinsam-hanau.de
Internet:www.gemeinsam-hanau.de

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