„FRIEDENSWEG DER RELIGIONEN IN MARBURG“

Seit 2006 treffen sich Mitglieder verschiedener Religionsgemeinschaften, die in Marburg zu Hause sind, zu regelmäßigem Austausch. Dazu gehören Vertreterinnen und Vertreter aus der Bahà'í-Religion, dem Buddhismus, dem Christentum, dem Islam und dem Judentum. Im geschützten Raum eines überschaubaren Kreises können Fragen und Themen angesprochen werden, die sich auf unterschiedliche religiöse Traditionen und Symbole, klassische spirituelle Texte oder auf brennende Probleme wie das der Religionsfreiheit oder des religiösen Fundamentalismus beziehen. Hinzu kommen öffentliche Veranstaltungen, zum Beispiel Podiumsdiskussionen unter Mitwirkung des Magistrats im Rathaus oder Gesprächsabende in verschiedenen Religionszentren.

Zu den Veranstaltungen gehört auch der gemeinsam verantwortete und gestaltete Friedensweg der Religionen in Marburg, der jährlich stattfindet. Die Friedenswanderung führt von der Moschee über verschiedene Stationen bis zur Synagoge und bietet Gelegenheit, ortsansässige Gemeinschaften und deren Räumlichkeiten kennen zu lernen. Vertreter der beteiligten Religionen Islam, Bahà’i, Christentum, Buddhismus und Judentum geben einen Einblick in Religion und Räumlichkeiten und stehen für Gespräche zur Verfügung.

Der Marburger Runde Tisch der Religionen dient dem gegenseitigen Kennenlernen, der interreligiösen Verständigung und damit dem Frieden in unserer Stadt. Er ist, veranlasst von Pfarrer Hannes Eibach und Prof. Dr. theol. Hans-Martin Barth, im Anschluss an die Internationalen Rudolf-Otto-Symposien der Philipps-Universität Marburg gegründet worden.

Interner Linkwww.runder-tisch-marburg.de


Projektträger:Der Marburger Runde Tisch der Religionen
Internet:http://www.runder-tisch-marburg.de/

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