GELSENZENTRUM

Der als gemeinnützig anerkannte Verein "GELSENZENTRUM - Internetportal zur Aufarbeitung und Dokumentation lokaler zeitgeschichtlicher Ereignisse in Gelsenkirchen" hat sich im Jahr 2005 gegründet. GELSENZENTRUM dokumentiert die Zeit des Nationalsozialismus in Gelsenkirchen. GELSENZENTRUM wird von bürgerschaftlichen Engagement getragen. Unabhängige, überparteiliche und überkonfessionelle Pflege der Erinnerungskultur auf ehrenamtlicher Basis ist eines der grundlegenden Prinzipien unserer Tätigkeit.

In der Dokumentation der Stadtgeschichte Gelsenkirchens und der Aufarbeitung von Ereignissen aus der Zeit von 1933 - 1945 sehen wir unseren Tätigkeitsschwerpunkt. Im Bereich der Lokalgeschichte ist trotz der Publikationen des Instituts für Stadtgeschichte Gelsenkirchen und der Arbeit der NS-Dokumentationsstätte Gelsenkirchen vieles bisher nicht erfasst oder veröffentlicht worden. Der oft lückenhaften und für die breite Öffentlichkeit nur schwer oder gar nicht zugänglichen offiziellen Darstellung der Stadtgeschichte wirkt GELSENZENTRUM in Form dieses für jedermann frei zugänglichen Internetportals entgegen.

Bei der Gestaltung der Online-Inhalte unserer Internetpräsenz ist es uns wichtig, auf Barrierefreiheit zu achten und die plakative Darstellung von NS-Symbolen zu vermeiden. Die völlige Unabhängigkeit von gesellschaftlichen Gruppierungen oder politischen Parteien ist uns wichtig. Dadurch ist es uns möglich, unsere Inhalte und Aussagen völlig unbeeinflusst zu publizieren.

Weitere Arbeitsschwerpunkte sind neben der Dokumentation des Holocaust und dessen Nachwirken bis in die Gegenwart tätige Erinnerungsarbeit durch Unterstützung überregionaler Erinnerungsprojekte in unserer Stadt, wie beispielsweise die fahrende Austellung "Zug der Erinnerung" oder das Projekt "Stolpersteine" des Kölner Künstlers Gunter Demnig. Die multimedial aufbereitete Präsentation der beschriebenen geschichtlichen Ereignisse auf der Internetpräsenz von GELSENZENTRUM ist ebenso Gegenstand der Vereinsarbeit. Ein weiterer gegenwartsbezogener Arbeitsbereich ist die Hilfe zur Integration der in den frühen Neunziger Jahren zugewanderten jüdischen Menschen aus Osteuropa, dass sich in enger Kooperation mit dem Jüdischen Kulturverein KINOR ausdrückt.




Projekt:GELSENZENTRUM
Ansprechpartner:Andreas Jordan
Kontaktdaten:0209-9994676
a.jordan@gelsenzentrum.de
Internet:Http://www.gelsenzentrum.de/

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