Bayernweite Fachberatung von ehrenamtlich tätigen Migrantinnen in der Erziehungshilfe

Das 2001 begonnene Projekt hat das Ziel, Migrantinnen als Multiplikatorinnen zu qualifizieren, damit diese Migranten in der Erziehungshilfe beraten können. Ausgangspunkt dieses Projekts ist, dass kulturelle Fremdheit oder Sprachbarrieren Migranten das Inanspruchnehmen „deutscher Regeldienste“in der Sozialarbeit und speziell der Erziehungshilfe erschweren. Außerdem sind viele Einrichtungen nicht zu adäquaten Angeboten für Migranteneltern in der Lage.

Das Projekt richtet sich letzten Endes an die Mütter, die in diesem Spannungsfeld meist die Hauptlast tragen. Dafür qualifizieren und begleiten in dem Projekt pädagogisch gebildete Fachkräfte mit Migrationshintergrund ehrenamtliche Migrantinnen als Multiplikatorinnen, damit diese Migranteneltern bei der Erziehung ihrer Kinder unterstützen. Dabei steht ein ressourcenorientierter Ansatz im Vordergrund. Das heißt, die Frauen bekommen keine vorgefertigten Handlungsmust er an die Hand gegeben, sondern sie sollen in die Lage versetzt werden, ausgehend von ihren eigenen Erfahrungen und Erkenntnissen neue angemessene Lösungsstrategien zu erarbeiten und diese an den von ihnen beratenen Personenkreis weiterzugeben. Dabei werden die örtlichen Gegebenheiten berücksichtigt. In Via baut bei diesem Projekt der „Qualifizierung zur Selbsthilfe“auf ein Netzwerk von 21 Selbsthilfegruppen in Bayern.




Projektträger:IN VIA KOFIZA Landesstelle Bayern
Ansprechpartner:Frau Ranzinger / Frau Ribas
E-Mail:kofiza@invia-bayern.de
Telefon:089-54497240
Internet:http://www.invia-bayern.de/

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