Institut für Friedenspädagogik Tübingen e.V.

Das Institut für Friedenspädagogik Tübingen e.V. hat sich seit seiner Gründung im Jahr 1976 (damals unter dem Namen "Verein für Friedenspädagogik Tübingen e.V.) als bundesweit und international geschätzte friedenspädagogische Einrichtung etabliert. Das zentrale Anliegen seiner Arbeit ist es, die Friedens- und Konfliktfähigkeit von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen zu fördern und den Friedensgedanken in Gesellschaft und Staat zu verankern. Dies geschieht - in enger Zusammenarbeit mit Forschung und Praxis - durch Beratung und Serviceangebote, durch die intensive Auseinandersetzung mit zentralen Themen der Friedenserziehung im Rahmen von Projektarbeit, durch die Entwicklung von Unterrichtsmedien, durch Seminarangebote sowie die eigenständige und schnelle Publikation der Ergebnisse über das Internet sowie in einem eigenen Verlag. Das Institut für Friedenspädagogik trägt mit seiner Arbeit zu einem kritisch reflexiven Umgang mit der Wirklichkeit und mit den großen Herausforderungen unserer Zeit bei.

Die Geschäftsstelle des Instituts befindet sich im Georg-Zundel-Haus der Berghof Stiftung für Konfliktforschung in der Corrensstr. 10. Dieses Haus verfügt neben den Büros über modern ausgestattete Seminarräume, eine große Leihbibliothek und vielfältige Möglichkeiten für Fachgespräche und Arbeitstreffen.

Die Arbeitsbereiche des ift

  • Entwicklung von audiovisuellen Bildungsmedien und didaktisch aufbereiteten Publikationen wie Videos, CD-ROMs, Internetangebote, Broschüren und Bücher zu Themen der Konfliktbearbeitung, des Umgangs mit Gewalt und des Globalen Lernens.
  • Durchführung von Modellprojekten wie z.B. dem Fußballprojekt "Fair Play for Fair Life" oder dem Ausstellungsprojekt "Peace Counts School".
  • Qualifizierung von Multiplikatoren durch Workshops, Seminare, Fortbildungsveranstaltungen und Lehrveranstaltungen an der Universität Tübingen.
  • Erstellen von Gutachten und Beratung von Einrichtungen z. B. zu Themen wie "Gewaltprävention im Kontext von Entwicklungszusammenarbeit" oder "Kinder, Medien und Gewalt".
  • Mitarbeit in Fachausschüssen, Arbeitskreisen und Gremien wie z.B. der Deutschen Unesco-Kommission, AK Kultur des Friedens und der Deutschen Stiftung Friedensforschung.
  • Kooperationsprojekte mit Einrichtungen wie "Brot für die Welt", Weltfriedensdienst e.V., Agentur Zeitenspiegel, Bundeszentrale für politische Bildung, Landeszentrale für politische Bildungund "Schüler helfen Leben".
  • Entwicklung und Angebot umfangreicher Internetanwendungen u.a. einer online-Literatur-Datenbank (www.friedenspaedagogik.de, www.frieden-fragen.de, www.peace-education.net).
  • Publikation aller Materialien in einem eigenen Verlag und Verkauf über einen eigenen Internet-Shop (www.shop.friedenspaedagogik.de) sowie über den Buchhandel.
  • Sekretariat des Hans-Götzelmann-Preises für Streitkultur, dem Jugendpreis der Berghof Stiftung für Konfliktforschung (www.goetzelmann-preis.de).


Das Institut arbeitet bundesweit und international, ist aber dennoch stark im lokalen und regionalen Bereich verankert z.B. durch den Runden Tisch Gewaltprävention, die öffentliche Leihbibliothek und zahlreiche Bildungsangebote. Die Arbeit des Instituts wird vor allem über Drittmittelprojekte, Kooperationsprojekte und Beiträge der Mitglieder (210) finanziert. Eine Förderung der Arbeit erfolgt u.a. durch die Deutsche Stiftung Friedensforschung und die Robert Bosch Stiftung. Die enge Kooperation mit der Berghof Stiftung für Konfliktforschung ist von besonderer Bedeutung. Auch die Stadt Tübingen bezuschusst das ift.

Das Institut wurde u.a. 1983 mit der Theodor-Heuss-Medaille ausgezeichnet und 1999 mit dem internationalen UNESCO-Ehrenpreis für Friedenserziehung. 2007 erhielt das ift den internationalen Mediationspreis "WinWinno" und wurde als besonderer Ort im Rahmen der Kampagne "Deutschland – Land der Ideen" ausgewählt.




Projekt:Institut für Friedenspädagogik Tübingen e.V.
Ansprechpartner:Günther Gugel
Kontaktdaten:07071-920510
kontakt@friedenspaedagogik.de
Internet:http://www.friedenspaedagogik.de/

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Seit 2011 ist die Geschäftsstelle des BfDT Teil der Bundeszentrale für politische Bildung/bpb