Opferperspektive e.V.


Im Jahr 1998 gründete sich in Potsdam die Opferperspektive e.V. - damals die erste Beratungsstelle für Opfer rechtsextremer Gewalt in Deutschland.

Die Opferperspektive unterstützt im Raum Brandenburg Opfer bei der Bewältigung der Folgen eines Angriffs bzw. Überfalls. Diese Folgen können sowohl körperliche wie psychische Verletzungen als auch finanzielle oder materielle Schäden sein. Hauptaufgabe des Vereins ist die (kurative) Hilfeleistung für die Opfer durch ein (z.T. muttersprachliches) Beratungsangebot, durch die Bereitstellung fachärztlicher oder psychotherapeutischer Behandlung (und Weiterleitung der entstehenden Kosten an die dafür zuständigen Stellen); die Erstattung von Strafanzeigen gegen die Täter sowie die Begleitung der Opfer bzw. Kläger durch das Verfahren.

Als zweite Säule ihrer Arbeit setzt sich die Opferperspektive präventiv für die gesellschaftliche Integration der Betroffenen ein. Neben Aktivitäten mit den potentiellen Opfergruppen im Sinne des Selbsthilfeansatzes gehört hierzu die Sensibilisierung der Öffentlichkeit und die Kooperation mit Kommunen und anderen Initiativen. Die "Opferperspektive" informiert die (Medien-)Öffentlichkeit über Fälle rechtsextremer Gewalt und dokumentiert diese.




Projekt:Opferperspektive e.V.
Kontaktdaten:0331-8170000
info@opferperspektive.de
Internet:http://www.opferperspektive.de/

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