Erzähl- und Begegnungscafé für NS-Verfolgte

Der Shoa-Überlebende Helfried Heilbutt berichtete im Februar 2016 im Kölner Erzählcafe vor Schülerinnen und Schülern von seinem Verfolgungsschicksal (Foto: Bundesverband Information & Beratung für NS-Verfolgte e.V.)Der Shoa-Überlebende Helfried Heilbutt berichtete im Februar 2016 im Kölner Erzählcafe vor Schülerinnen und Schülern von seinem Verfolgungsschicksal (Foto: Bundesverband Information & Beratung für NS-Verfolgte e.V.)
Der Bundesverband Information und Beratung für NS-Verfolgte e.V. bietet seit 2005 in Köln und seit 2011 in Düsseldorf an mehreren Standorten regelmäßige "Erzähl- und Begegnungscafé für NS-Verfolgte" an. Die Begegnungscafés finden in einem geschützten Rahmen statt, in dem sich NS-Verfolgte – unabhängig von ihrem Verfolgungshintergrund – austauschen können. Mehrmals im Jahr öffnen sich diese Cafés einer breiteren Öffentlichkeit und werden zu Erzählcafés, in denen Überlebende vor Schulklassen und anderen Interessierten von ihrem Verfolgungsschicksal berichten. Das vermittelt den Zuhörenden anschaulich, was Verfolgung bedeutet und welch hohes Gut es ist, in einer Demokratie zu leben. Damit leistet das Projekt einen wichtigen Beitrag zur Prävention von Rechtsradikalismus, Antisemitismus und Rassismus. Gleichzeitig wird die Lebenssituation der Überlebenden verbessert und einer möglichen Isolation im Alter entgegengewirkt. Die Lebensgeschichten wurden inzwischen von über 6.000 Menschen gehört.

Preisträger im Wettbewerb „Aktiv für Demokratie und Toleranz“ 2016, Preisgeld: 3000€


Projektträger:BV Information & Beratung für NS-Verfolgte e.V.
Ansprechpartner:Meike Wulf
E-Mail:info@nsberatung.de
Internet:www.nsberatung.de

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