Shalom Rollberg

Logo der Initiative: Shalom Rollberg

Im Rollbergviertel von Berlin-Neukölln leben ca. 5.600 Einwohner aus 30 verschiedenen Nationen. Es ist ein bekannter sozialer Brennpunkt, geprägt durch mangelnde Bildung und Arbeitslosigkeit.

Im Kiez ist das Ressentiment gegenüber Juden im Allgemeinen und insbesondere gegen Israel stark ausgeprägt. Dieses wird teilweise durch Massenmedien, Satellitenfernsehen und leider auch durch einige Moscheenprediger noch verstärkt. Die Kinder und Jugendlichen wachsen mit einem klaren Feindbild auf und die Vorurteile sitzen fest. Und dies obwohl die Mehrheit von ihnen Eltern wie Kinder in Deutschland aufgewachsen ist.

Durch das 2013 von MORUS 14 ins Leben gerufene Projekt „Shalom Rollberg“ werden interreligiöse und interkulturelle Begegnungen zwischen Mitgliedern der vielfältigen Berliner jüdischen Community und Bewohnern des Rollbergkiezes gefördert und überhaupt erst ermöglicht. Die Initiative trägt nachhaltig zum Abbau von gegenseitigen Berührungsängsten sowie Vorurteilen und zum Aufbau von echten Freundschaften sowie Toleranz bei.

Im Rahmen von Bildungsangeboten werden Jugendlichen ohne ideologischen Auftrag, und quasi nebenbei an das Thema Judentum, Israel oder Antisemitismus herangeführt. Sei es beim Englisch lernen oder Theater spielen, dort wo ein freundschaftliches und respektvolles Miteinander entsteht, können auch „heikle“ Fragen entspannter angesprochen werden. Im Vordergrund stehen im Sinne des „alltäglichen Beispiels“ die persönlichen Begegnungen. Auf rein menschlicher Basis, fern von Feindbildern.

So entstehen auch wichtige Fragen: Wer bin ich? Wie und wo lebe ich? Wie sieht meine Zukunft aus? Welche anderen Kulturen, Länder, Sprachen, Religionen gibt es? Was bedeutet Vielfalt?


Projekt:Shalom Rollberg
Ansprechpartner:Frau Hagar Levin c/o MORUS 14 e.V.
Kontaktdaten:030 6808 6110
info@shalom-rollberg.de
Internet:www.shalom-rollberg.de

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