Deutsch-Jüdisches Leben in unserer Region im Lauf der Jahrhunderte

Das Hauptprojekt des Vereins "Arbeitskreis Rückblende - Gegen das Vergessen" ist die Dauerausstellung „Deutsch-Jüdisches Leben in unserer Region im Laufe der Jahrhunderte“. Die Ausstellung bietet einen Überblick über jüdisches Leben vom Mittelalter bis heute. Ein Teil dokumentiert zudem die Geschichte jüdischer Familien in Volkmarsen. Die Ausstellung, die in der „Akademie für Erwachsenenbildung“ zu sehen ist, wird kontinuierlich weiterentwickelt. Des Weiteren bietet der Verein z.B. Filmvorführungen, Vortrags- und Diskussionsabende zu den Themen NS-Vergangenheit, Geschichte der jüdischen Bevölkerung, Zwangsarbeiter etc. an.

Zudem werden Fahrten zu Gedenkstätten organisiert und durchgeführt. 1996 organisierte der Verein zum ersten Mal eine Begegnungswoche mit 28 jüdischen Emigranten, die ursprünglich aus der Region kommen. Dies erwies sich als großer Erfolg, so dass 1998, 2000 und 2001 weitere Begegnungswochen folgten. Gemeinsam mit anderen Initiativen hat der Verein die Initiative zur Errichtung einer Gedächtnisallee für die Ermordeten des Vernichtungslagers Sobibor/Polen ergriffen. Hierzu werden Bäume gepflanzt sowie zu jedem gepflanztem Baum ein Gedenkstein mit Lebensdaten der Opfer gesetzt. Die ersten 27 Bäume und Gedenksteine wurden am 14.10.2003 (Jahrestag des Aufstandes in Sobibor) der Gedenkstätte übergeben.




Projektträger:Arbeitskreis Rückblende Gegen das Vergessen e.V.
Ansprechpartner:Klein, Ernst
E-Mail:ernstwklein@web.de
Telefon:05692-995020
Internet:http://www.rueckblende-volkmarsen.de/

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