Foto: BfDT

Die Bekämpfung von stereotypen Vorurteilen und der oftmals latenten, aber auch offenen Feindschaft gegenüber Juden ist aufgrund der im Namen des deutschen Volkes begangenen Verbrechen gegen die Menschlichkeit eine der herausragenden gesamtgesellschaftlichen Aufgaben, zu deren Lösung das BfDT aktiv beitragen will. Um den Themenbereich Antisemitismus inhaltlich zu vertiefen und strukturell zu erweitern, gibt es neben der verstärkten Zusammenarbeit mit zivilgesellschaftlichen Akteuren auch Kooperationsveranstaltungen mit renommierten Institutionen, die sich im Kampf gegen den Antisemitismus engagieren.

Aktuelles

(Foto: Zentralrat der Juden in Deutschland K.d.Ö.R.)

Interview mit Ma'ayan und Tirzah – Jugendliche des Projekts „LIKRAT – Jugend und Dialog“

Ma'ayan und Tirzah sind jung, jüdisch und sogenannte „Likratinos“. Das bedeutet, sie engagieren sich bei „LIKRAT – Jugend und Dialog“, einem Begegnungsprojekt des Zentralrats der Juden in Deutschland und gehen in Schulklassen, um Schüler/-innen durch Gespräche einen persönlichen Zugang zum Thema Judentum zu vermitteln und damit antisemitischen Vorurteilen etwas zu entgegnen. Im Interview erzählen sie von ihrer Motivation.
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(Foto: Schwarzkopf-Stiftung Junges Europa 2017)

Ausschreibung: Margot-Friedländer-Preis 2018

Mit dem Margot-Friedländer-Preis der Schwarzkopf-Stiftung Junges Europa werden Jugendliche dazu aufgerufen, sich mit dem Holocaust, seiner Überlieferung und Zeugenschaft in interaktiven Projekten auseinanderzusetzen und sich gegen heutige Formen von Antisemitismus, Rassismus und Ausgrenzung einzusetzen. Einsendeschluss ist der 1. Dezember 2017.
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Initiativen

Logo der Initiative: Helden - Verein für nachhaltige Bildung und Persönlichkeitsentwicklung e.V.

Helden - Verein für nachhaltige Bildung und Persönlichkeitsentwicklung e.V.

Der Helden e.V. setzt sich gegen Cyber-mobbing und Rassismus ein. In seinen Seminaren und Workshops sensibilisiert der Helden e.V. die TeilnehmerInnen für sozialpsychologische Mechanismen welche zu Rassismus, Ausgrenzung und Gruppenbildung führen.
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Projekte

Der Shoa-Überlebende Helfried Heilbutt berichtete im Februar 2016 im Kölner Erzählcafe vor Schülerinnen und Schülern von seinem Verfolgungsschicksal (Foto: Bundesverband Information & Beratung für NS-Verfolgte e.V.)

Erzähl- und Begegnungscafé für NS-Verfolgte

Der Bundesverband Information und Beratung für NS-Verfolgte e.V. bietet seit 2005 in Köln und seit 2011 in Düsseldorf an mehreren Standorten regelmäßige "Erzähl- und Begegnungscafé für NS-Verfolgte" an.
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(Foto: Dietmar Sette)

Emilie Schindler - Keine Zeit für Träume

Herr Dietmar Sette aus Bad Schmiedeberg schildert in seinem dokumentarischen Buchprojekt „Emilie Schindler-Keine Zeit für Träume“ das Leben von Emilie und Oskar Schindler und setzt diese in einen chronologischen Bezug zur Zeitgeschichte. Damit einhergehend veranstaltet er Lesungen für Geschichtsinteressierte und Schüler/-innen ab der achten Klassenstufe.
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Seit 2011 ist die Geschäftsstelle des BfDT Teil der Bundeszentrale für politische Bildung/bpb