20.07.2010

Newsletter März 2010

Bündnis für Demokratie und Toleranz - gegen Extremismus und Gewalt (BfDT)

Der Newsletter des Bündnisses für Demokratie und Toleranz - gegen Extremismus und Gewalt (BfDT)erscheint einmal monatlich und informiert über die Aktivitäten des BfDT und der unter dem Dach des Bündnisses versammelten zivilgesellschaftlichen Gruppen.

Die vollständigen Artikel finden Sie als Druckversion in der Anlage.

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Inhaltsverzeichnis


BfDT-Aktuelles
- Fortbildung "Come on girls – let´s play Basketball!" für Lehrer, Eltern und Vereinssportler am 13. März 2010

- Die Fremde – Ab 11. März 2010 im Kino

- Audioführung Hörpol – Eine Reise in die Vergangenheit und zurück

BfDT Vorschau
- Jugendkongress 2010
- Neue Homepage ab sofort online!

- „Sport und Gesellschaft – Wege zu Dialog und Vernetzung“ - Tagung am 16. und 17. April 2010 in Augsburg

- Sport statt Gewalt“ am 9. April 2010 in Mittweida - Interview mit Udo Göckeritz

BfDT Rückblick
- Vorbereitungstagung zur Interkulturellen Woche 2010 am 19. und 20. Februar

BfDT Mitglieder berichten

- Projekt „maßlos maßhalten“, Jugendkabarett „Tollense-Stichlinge“

- Ein Denkmal zur Erinnerung an die Oberurseler Opfer des Nationalsozialismus




BfDT Aktuelles


Logo: Come on girls, let´s play BasketballLogo: "Come on girls - Let´s play basketball"
"Come on girls – let´s play Basketball!"
Fortbildung für Lehrer, Eltern und Vereinssportler am 13. März 2010

“Come on girls – let´s play Basketball” findet am 13. März im Lessinggymnasium Wenden in Braunschweig bereits zum zweiten Mal statt. Diesmal richtet sich die Veranstaltung an Trainer, Eltern, Lehrer, Jugendwarte, AG-Leiter und Ehrenamtliche, die sich im Bereich Basketball und Gewaltprävention engagieren oder weiterbilden möchten. Das Bündnis für Demokratie und Toleranz (BfDT), der Deutsche Basketball Bund (DBB) mit seinem Projekt „Come on girls“ und die Arbeitsstelle Rechtsextremismus und Gewalt (ARUG) wollen mit der gemeinsamen Veranstaltungsreihe den Mädchenbasketball fördern und dabei besonders die Bereiche Sport und Prävention verknüpfen.
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Foto: Film-Plakat "Die Fremde"
Die Fremde – Ab 11. März 2010 im Kino
Hoffnung auf ein selbstbestimmtes Leben

Auf der Berlinale wurde er das erste Mal gezeigt, jetzt kommt er offiziell in die Kinos: „Die Fremde“, der neue Film der österreichischen Regisseurin Feo Aladag. Von Kritikern und Berlinale-Gästen hoch gelobt, zeigt das authentische Drama, wie eine türkische, eigentlich gut integrierte Familie an ihren Zwängen zerbricht. Sibel Kekilli, bekannt aus Fatih Akins „Gegen die Wand“, spielt als Hauptdarstellerin die zweite große Rolle ihres Lebens. Dorothea Nakas vom Bündnis für Demokratie und Toleranz (BfDT) über die Hoffnung auf ein selbstbestimmtes Leben.
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Foto: Isaak Behar, Botschaftter für Demokratie und Toleranz, und Hans Ferenz, Macher von "Hörpol" (Heidi Scherm)Foto: Isaak Behar, Botschaftter für Demokratie und Toleranz, und Hans Ferenz, Macher von "Hörpol" (Heidi Scherm)
Audioführung durch das Berliner Scheunenviertel
Hörpol – Eine Reise in die Vergangenheit und zurück

„Hörpol“, die Audioführung durch das Berliner Scheunenviertel, ist ein sinnliches Erlebnis, bei dem Gehörtes und Geschautes, Geschichte und Gegenwart einander so nahe kommen wie selten. Die einzelnen Hörbeiträge für die Stationen wurden von den unterschiedlichsten Menschen erarbeitet. Zeitzeugen, Schüler, Künstler, Politiker und Wissenschaftler nähern sich jüdischer Geschichte, Antisemitismus und Fremdenfeindlichkeit früher und heute. Das Beste dabei ist: Wer „Hörpol“ mitmachen möchte ist ganz unabhängig von Touristenführern und Reiseleitern. Denn „Hörpol“ gibt es kostenlos mit Stadtplan, allen Audiodateien und den nötigen Informationen im Internet zum Downloaden. Für interessierte Schulklassen und Lehrer stehen außerdem jede Menge Materialien bereit, so dass „Hörpol“ auch als Ausflugs- oder Projekttag geplant werden kann.
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BfDT Vorschau


Neue Homepage ab sofort online!
Jugendkongress 2010 vom 20. bis zum 24. Mai
Der Jugendkongress des Bündnisses für Demokratie und Toleranz (BfDT) findet in diesem Jahr vom 20. bis zum 24. Mai statt. Das BfDT freut sich, dabei außer dem Verfassungstag auch ein ganz besonderes Jubiläum zu feiern: Das BfDT wird 10! Wie immer sind alle interessierten Jugendlichen eingeladen, ereignisreiche Tage in Berlin zu verbringen. Auf die Teilnehmer warten viele kreative Workshops, interessante Vorträge, spannende Ausflüge und Parties rund um das Thema Demokratie und Toleranz. Der Startschuss zum Jugendkongress ist schon gefallen: Ab sofort geht die Homepage des Jugendkongresses www.jugendkongress-berlin.de online und wartet auf viele Besucher!
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Logo: Bayerischer Fußball-Verband
„Sport und Gesellschaft – Wege zu Dialog und Vernetzung“
Tagung am 16. und 17. April 2010 in Augsburg

Ein idealtypisches Netzwerk – wie sieht das aus? Dieser Frage aus der DFB-Arbeitsgruppe „Für Toleranz und Anerkennung und gegen Rassismus und Diskriminierung“, der auch der Geschäftsführer des Bündnisses für Demokratie und Toleranz (BfDT) Dr. Gregor Rosenthal angehört, ging das BfDT im vergangenen Jahr verstärkt nach. Ergebnis ist nun die Tagung „Sport und Gesellschaft – Wege zu Dialog und Vernetzung“ am 16. und 17. April 2010 in Augsburg.
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Foto: Udo Göckeritz (Extremismusbeauftragter Mittweida)
Interview mit Udo Göckeritz
„Sport statt Gewalt“ am 9. April 2010 in Mittweida

In Kooperation mit der Stadtverwaltung Mittweida wird das Bündnis für Demokratie und Toleranz (BfDT) am 9. April 2010 zum ersten Mal die Veranstaltung „Sport statt Gewalt“ durchführen. Die Veranstaltung soll die Bereiche Sport und Gewaltprävention verbinden und die Zusammenarbeit der verschiedenen Partner stärken. Gemeinsam wollen sie den Kindern und Jugendlichen der Region einen abwechslungsreichen Tag bieten, bei dem es nicht nur sportlich spannend werden wird. Udo Göckeritz ist Extremismusbeauftragter der Stadt Mittweida und erzählt von den Plänen der Veranstalter.
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BfDT Rückblick


Logo: Interkulturelle Woche 2010Logo: Vorbereitungstagung zur Interkulturellen Woche 2010
„Zusammenhalten – Zukunft gewinnen“
Vorbereitungstagung zur Interkulturellen Woche 2010 am 19. und 20. Februar
Wie in jedem Jahr organisierten die Deutsche Bischofskonferenz, die Evangelische Kirche in Deutschland und die Griechisch-Orthodoxen Metropolie auch 2010 eine Vorbereitungstagung im Vorfeld der Interkulturellen Woche. 160 Teilnehmer kamen am 19. und 20. Februar in Leipzig zusammen, um sich über mögliche Themen und Schwerpunkte der Interkulturellen Woche 2010 auszutauschen. Neben der Erarbeitung der inhaltlichen Fragestellungen sollten vor allem Interessierte aus Politik, Wirtschaft und Zivilgesellschaft Anregungen erhalten, wie ein Engagement während der Interkulturellen Woche im Herbst aussehen kann. Das Bündnis für Demokratie und Toleranz (BfDT) unterstützt die Interkulturelle Woche wie auch die Vorbereitungstagung inhaltlich.
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BfDT Mitglieder berichten


Foto: "maßlos maßhalten"
Projekt „maßlos maßhalten“, Jugendkabarett „Tollense-Stichlinge“
Humor und Satire sind nicht nur Mittel, um zu unterhalten. Das Kabarett hat eine lange Tradition auch und gerade auf der politischen Ebene, weil sie aktuelle Themen und Diskurse verhandelt. Die jungen Erwachsenen vom Jugendkabarett „Tollense-Stichlinge“ aus Neubrandenburg nutzen genau dieses Potential, um sich kritisch mit ihrer Umwelt auseinanderzusetzen. So geben sie auch ihrem Publikum immer wieder Denkanstöße für mehr Demokratie und Toleranz, gegen Ausländerfeindlichkeit, Rechtsextremismus und Gewalt, insbesondere in einer globalisierten Welt. Im Wettbewerb "Aktiv für Demokratie und Toleranz" 2009 sind sie dafür vom BfDT ausgezeichnet worden. Karin Fuhrmann, Projektleiterin bei der Gesellschaft der Liebhaber des Theater e.V., erzählt von ihren Erfahrungen mit den Jugendlichen.
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Foto: Modell des Denkmals für die Oberurseler Opfer des Nationalsozialismus ("Nie wieder 33")
Ein Denkmal zur Erinnerung an die Oberurseler Opfer des Nationalsozialismus
Oberursel ist ein typischer Ort in Hessen und hat eine wunderschöne Altstadt. Was der Stadt aber fehlt, ist ein Denkmal zur Erinnerung an die Oberurseler Opfer des Nationalsozialismus. Auch die Oberurseler Einwohner wollten einen Beitrag gegen das Vergessen leisten. Öffentlich und für jeden zugänglich sollte den Opfern gedacht werden. Dank der Arbeitsgemeinschaft "Nie wieder 1933", die auch im Wettbewerb "Aktiv für Demokratie und Toleranz" 2009 ausgezeichnet worden ist, sieht es jetzt so aus als ginge der Wunsch in Erfüllung. Dr. Eberhard Laeuen, Vorsitzender des Vereins „Initiative Opferdenkmal e.V.“, berichtet von den Plänen.
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