Judenhass 2.0 – Strategien gegen Antisemitismus im Netz

Was können Zivilgesellschaft, Politik und Digitalwirtschaft gegen den zunehmenden Antisemitismus im Netz tun?


Judenhass 2.0_Strategien gegen Antisemitismus im Netz © polisphere e. V.Judenhass 2.0_Strategien gegen Antisemitismus im Netz © polisphere e. V.

Die Anzahl antisemitischer Online-Kommentare hat sich zwischen 2007 und 2018 verdreifacht – so lautete eine der Erkenntnisse einer Interner LinkLangzeitstudie der TU Berlin. Begleitet wird diese besorgniserregende Entwicklung antisemitischer Anfeindungen zudem auch von einer Zunahme realer Gewalt gegen Jüdinnen und Juden: Der "digitale" Antisemitismus in Diskussionsforen, Kommentarbereichen und sozialen Netzwerken setzt sich vermehrt auch im analogen Raum fort.

Unter dem Titel „Judenhass 2.0 – Strategien gegen Antisemitismus im Netz“ soll daher mit Vertreter/-innen aus Politik, jüdischen Communities, Kultur und Zivilgesellschaft über konstruktive Ansätze im Umgang mit diesem Problem diskutiert und praxisnahe Strategien gegen die zunehmenden antisemitischen Anfeindungen im digitalen Raum erarbeitet werden. Dabei geht es auch um die Frage, was antisemitische Hassrede von anderen Formen gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit im Netz unterscheidet.

Ausführliche Informationen und die Anmeldung gibt es Interner Linkhier.

Die Veranstaltung ist Teil des von Interner Linkpolisphere durchgeführten und der Interner LinkStiftung EVZ geförderten Interner LinkeuropX-Projekts zu Stärkung digitaler Demokratien in Europa.


Datum:22.10.2019, 18:30
Veranstaltungsort:Telefonica BASECAMP

Mittelstraße 51-53
10117 Berlin