Herausforderung Hate Crime

Einladung zu Fachtagungen zum Forschungsprojekt „Best practices der Zusammenarbeit von Sicherheitsbehörden und Zivilgesellschaft im Hinblick auf die Verhinderung von vorurteilsgeleiteten Straftaten“



Vorurteile, menschenfeindliche Haltungen und darauf basierende Straftaten beschäftigen nicht nur die Sicherheitsbehörden, sondern auch zahlreiche zivilgesellschaftliche Organisationen, die sich für die von Vorurteilen betroffenen Gruppen, für Toleranz und gegen Diskriminierung, Ausgrenzung und Gewalt engagieren.
Ein vom Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat in Auftrag gegebenes Forschungsprojekt geht vor diesem Hintergrund der Frage nach, in welcher Weise Polizei und zivilgesellschaftliche Organisationen im Umgang mit dem Problemfeld der vorurteilsgeleiteten Kriminalität miteinander in Kontakt treten, wie sie dabei kooperieren und welche Perspektiven erkennbar sind, die Bekämpfung von Vorurteilen und vorurteilsgeleiteten Straftaten zu optimieren. Unter vorurteilsgeleiteten Straftaten werden dabei strafrechtlich relevante Handlungen verstanden, die gänzlich oder zumindest teilweise durch Vorurteile gegenüber bestimmten Merkmalen des Opfers, wie z.B. Abstammung, Ethnie, Religion, Geschlecht, Alter oder körperliche Beeinträchtigungen, motiviert sind, und die eine einschüchternde Botschaft an die gesamte soziale Gruppe des Opfers vermitteln.

Im Rahmen von vier Fachtagungen wird die Deutsche Hochschule der Polizei ihre
Deutsche Hochschule der Polizei
Forschungsergebnisse an ein interessiertes Fachpublikum zurückspiegeln sowie daraus hervorgegangene „best practices“ kooperativen Handelns diskutieren. Dies findet in Form von Vorträgen und Workshops statt, in denen das Handlungsfeld Hasskriminalität und vorurteilsgeleitete Straftaten sowie Kooperationen zwischen Polizei und Zivilgesellschaft aus unterschiedlichen Perspektiven vorgestellt und beleuchtet werden. Vorrangiges Ziel ist es, den Dialog zwischen Sicherheitsbehörden und zivilgesellschaftlichen Akteur/-innen zu fördern und eine Plattform zum gegenseitigen Austausch zu schaffen.

Hierzu lädt die Deutsche Hochschule der Polizei ganz herzlich ein und freut sich, mit Ihnen diskutieren zu können.

Vorgesehener Beginn am 1. Tagungstag ist jeweils 10:00 Uhr.
Für die Tagungen sind folgende Termine und Tagungsorte angesetzt:
  • Braunschweig 23.10. - 24.10.19 (Vienna House Easy Braunschweig)
  • Weimar 28.10. - 29.10.19 (Dorint Am Goethepark Weimar)
  • Schwerin 20.11. - 21.11.19 (NH Schwerin)
  • Mannheim 27.11. - 28.11.19 (Dorint Kongresshotel Mannheim)

Es wird um Anmeldung mittels Anmeldeformular möglichst bis zum 14.10.2019 gebeten.

Die Teilnehmer/-innenzahl ist begrenzt. Das ausgefüllte Formular können Sie zur Anmeldung per Mail an Andreas.Arnold@dhpol.de senden. Zeitnah wird dann Auskunft erteilt, ob die Anmeldung für die Tagung berücksichtigt werden kann. Verpflegungs- und Übernachtungskosten im Rahmen der Tagung werden übernommen, Hotelzimmer zur Übernachtung stehen dafür zur Verfügung.

Bitte beachten Sie, dass ausschließlich die Übernachtungskosten in den reservierten Zimmern sowie von Tagungstag 1 auf Tagungstag 2 übernommen werden können.
Bei Rückfragen kontaktieren Sie bitte die 02501/806815.


Datum:23.10.2019, 10:00 bis 24.10.2019, 17:00
Veranstaltungsort:Vienna House Easy Braunschweig

Salzdahlumer Straße 137
38126 Braunschweig u.a.