20.03.2019

Projektideen gegen Diskriminierung und Hass - für eine solidarische Gesellschaft

Förderung von Dialogen und Bündnissen in Litauen, Polen, der Tschechischen Republik und in Deutschland - Bewerbungsfrist 13. Mai 2019

Die liberale Demokratie und der gesellschaftliche Zusammenhalt sind in vielen europäischen Ländern zunehmend gefährdet. Antisemitismus, Antiziganismus und Rassismus sind deutlich sichtbar. Die Stiftung EVZ unterstützt mit dieser Ausschreibung Dialoge und den Aufbau von Bündnissen für eine solidarische Gesellschaft. Es werden Organisationen, die nicht wegsehen und sich mit anderen zusammenschließen, wenn Hass gegen Jüdinnen und Juden, Romnija, Roma, Sintize und Sinti oder andere Gruppen auftritt, gefördert. Mit ihren Projekten setzen sich diese Organisationen für eine vielfältige Gesellschaft ein und tragen zu einem respektvollen und sicheren Zusammenleben aller Menschen vor Ort bei.

Ausschreibung für Bündnisse gegen Diskriminierung und Hass (BIld: Anne Frank House/Swen Rudolph)

Die Ziele


Unterstützt wird
  • das gegenseitige Kennenlernen und der Aufbau von stabilen Bündnissen gegen Antisemitismus, Antiziganismus und Rassismus in unterschiedlichen Erscheinungsformen.
  • der Abbau von Vorurteilen, die Stärkung von Akzeptanz, Wertschätzung, Solidarität und des sozialen Zusammenhaltes.

Ihre Projektidee


Gefördert werden Projekte, die lokal gemeinsam
  • kreative Ideen, konkrete Aktionen und Interventionen entwickeln,
  • die Geschichte des Nationalsozialismus, Kontinuitäten von Antisemitismus und Antiziganismus oder die Auseinandersetzung mit Geschichtsrevisionismus und Holocaustleugnung einbeziehen (wo es inhaltlich Sinn macht),
  • das Potential haben, lebendige Debatten zu entfachen und Aktionsmöglichkeiten zu schaffen.

Ihr Profil


Unterstützt werden Organisationen der Zivilgesellschaft oder Institutionen aus Deutschland, Litauen, Polen und der Tschechischen Republik, die sich zu einem Bündnis zusammenschließen möchten. Wichtig ist:
  • Unterschiedliche Gruppen sind am Bündnis beteiligt (mindestens zwei, die auf Augenhöhe kooperieren).
  • Mindestens eine Gruppe mit jüdischem oder Romno-Hintergrund ist beteiligt, idealerweise eine Selbstorganisation.
  • Mindestens eine Institution vor Ort sichert ihre Unterstützung zu (z. B. Politik, Verwaltung, Unternehmen, Bibliothek, Museum, Polizei, Medien, Bildung, Religionsgemeinschaft etc.).

Vernetzung und Qualifizierung


Die geförderten Projekte werden durch länderübergreifende Vernetzungs- und Weiterbildungstreffen zu „Coalition Building“ qualifiziert und begleitend evaluiert. Ihre Erfahrungen dienen auch der Weiterentwicklung der Förderprogramme. Nach Auswahl der besten Projektideen findet ein Vernetzungs- und Beratungstreffen voraussichtlich am 27. und 28. Juni in Berlin statt. Die Bündnisse erklären sich bereit, am Begleitprogramm aktiv mitzuwirken.


Bereitstellung von Ressourcen


Es werden Personal- und Sachkosten gefördert. Bündnisse müssen im Projektkostenplan deutlich werden. Von finanziell starken Antragsteller/-innen wird ein angemessener Eigenbeitrag erwartet. Die Einbringung von Drittmitteln ist möglich. Projektförderungen betragen mindestens 20.000 Euro bis maximal 50.000 Euro.


Projektlaufzeit


Sie starten mit Ihrem Projekt am 1. Oktober 2019 oder 1. November 2019. Die Projektdauer kann zunächst bis zu 12 Monate betragen.


Die Entscheidung


Die Vorschläge werdenn in zwei Stufen ausgewählt. Projektideen können auf Deutsch oder Englisch eingereicht werden:
Ihre Projektidee reichen Sie bitte per E-Mail an coalition@stiftung-evz.de bis zum 13. Mai 2019 ein. Bitte verwenden Sie dafür ausschließlich das Interner LinkFormular der Stiftung EVZ und beantworten alle Fragen.
Bei potentieller Förderperspektive werden Sie im Juni 2019 zum ersten Vernetzungs- und Beratungstreffen eingeladen und zu einer formalen Antragstellungermutigt. Sie erhalten die erforderlichen Unterlagen und werden in der Antragstellung beraten. Die Antragsfrist endet am 31. Juli 2019.

Die Entscheidung über die Förderung wird von der Stiftung EVZ durch eine vergleichende Begutachtung getroffen. Sie werden über die Entscheidung im August 2019 informiert.

Die Förderkriterien


Bewertet werden die Projektideen nach Zielsetzung, Zeitplan, Aktivitäten, Experimentierfreude, Sichtbarkeit, Öffentlichkeitsarbeit, Nachhaltigkeit und Finanzplanung.


Logo Stiftung EVZ

Nicht gefördert werden


  • transnationale Bündnisse
  • Konferenzen und einmalige Events
  • Dialogprojekte ohne weitere Aktivitäten
  • Einzelorganisationen ohne Partnerschaften

Kontakt


Stiftung „Erinnerung, Verantwortung und Zukunft“
Christa Meyer
Friedrichstraße 200 · 10117 Berlin
coalition@stiftung-evz.de

Hier geht es zu Interner Linkweiteren Informationen.





Die liberale Demokratie und der gesellschaftliche Zusammenhalt sind in vielen europäischen Ländern zunehmend gefährdet. Antisemitismus, Antiziganismus und Rassismus sind deutlich sichtbar. Die Stiftung EVZ unterstützt mit dieser Ausschreibung Dialoge und den Aufbau von Bündnissen für eine solidarische Gesellschaft. Es werden Organisationen, die nicht wegsehen und sich mit anderen zusammenschließen, wenn Hass gegen Jüdinnen und Juden, Romnija, Roma, Sintize und Sinti oder andere Gruppen auftritt, gefördert. Mit ihren Projekten setzen sich diese Organisationen für eine vielfältige Gesellschaft ein und tragen zu einem respektvollen und sicheren Zusammenleben aller Menschen vor Ort bei.



Ausschreibung für Bündnisse gegen Diskriminierung und Hass (BIld: Anne Frank House/Swen Rudolph)
Die Ziele
Unterstützt wird
  • das gegenseitige Kennenlernen und der Aufbau von stabilen Bündnissen gegen Antisemitismus, Antiziganismus und Rassismus in unterschiedlichen Erscheinungsformen.
  • der Abbau von Vorurteilen, die Stärkung von Akzeptanz, Wertschätzung, Solidarität und des sozialen Zusammenhaltes.

Ihre Projektidee
Gefördert werden Projekte, die lokal gemeinsam
  • kreative Ideen, konkrete Aktionen und Interventionen entwickeln,
  • die Geschichte des Nationalsozialismus, Kontinuitäten von Antisemitismus und Antiziganismus oder die Auseinandersetzung mit Geschichtsrevisionismus und Holocaustleugnung einbeziehen (wo es inhaltlich Sinn macht),
  • das Potential haben, lebendige Debatten zu entfachen und Aktionsmöglichkeiten zu schaffen.

Ihr Profil
Unterstützt werden Organisationen der Zivilgesellschaft oder Institutionen aus Deutschland, Litauen, Polen und der Tschechischen Republik, die sich zu einem Bündnis zusammenschließen möchten. Wichtig ist:
  • Unterschiedliche Gruppen sind am Bündnis beteiligt (mindestens zwei, die auf Augenhöhe kooperieren).
  • Mindestens eine Gruppe mit jüdischem oder Romno-Hintergrund ist beteiligt, idealerweise eine Selbstorganisation.
  • Mindestens eine Institution vor Ort sichert ihre Unterstützung zu (z. B. Politik, Verwaltung, Unternehmen, Bibliothek, Museum, Polizei, Medien, Bildung, Religionsgemeinschaft etc.).

Vernetzung und Qualifizierung
Die geförderten Projekte werden durch länderübergreifende Vernetzungs- und Weiterbildungstreffen zu „Coalition Building“ qualifiziert und begleitend evaluiert. Ihre Erfahrungen dienen auch der Weiterentwicklung der Förderprogramme. Nach Auswahl der besten Projektideen findet ein Vernetzungs- und Beratungstreffen voraussichtlich am 27. und 28. Juni in Berlin statt. Die Bündnisse erklären sich bereit, am Begleitprogramm aktiv mitzuwirken.

Bereitstellung von Ressourcen
Es werden Personal- und Sachkosten gefördert. Bündnisse müssen im Projektkostenplan deutlich werden. Von finanziell starken Antragsteller/-innen wird ein angemessener Eigenbeitrag erwartet. Die Einbringung von Drittmitteln ist möglich. Projektförderungen betragen mindestens 20.000 Euro bis maximal 50.000 Euro.

Projektlaufzeit
Sie starten mit Ihrem Projekt am 1. Oktober 2019 oder 1. November 2019. Die Projektdauer kann zunächst bis zu 12 Monate betragen.

Die Entscheidung
Die Vorschläge werdenn in zwei Stufen ausgewählt. Projektideen können auf Deutsch oder Englisch eingereicht werden:
Ihre Projektidee reichen Sie bitte per E-Mail an coalition@stiftung-evz.de bis zum 13. Mai 2019 ein. Bitte verwenden Sie dafür ausschließlich das Interner LinkFormular der Stiftung EVZ und beantworten alle Fragen.
Bei potentieller Förderperspektive werden Sie im Juni 2019 zum ersten Vernetzungs- und Beratungstreffen eingeladen und zu einer formalen Antragstellungermutigt. Sie erhalten die erforderlichen Unterlagen und werden in der Antragstellung beraten. Die Antragsfrist endet am 31. Juli 2019.

Die Entscheidung über die Förderung wird von der Stiftung EVZ durch eine vergleichende Begutachtung getroffen. Sie werden über die Entscheidung im August 2019 informiert.

Die Förderkriterien
Bewertet werden die Projektideen nach Zielsetzung, Zeitplan, Aktivitäten, Experimentierfreude, Sichtbarkeit, Öffentlichkeitsarbeit, Nachhaltigkeit und Finanzplanung.

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Nicht gefördert werden
  • transnationale Bündnisse
  • Konferenzen und einmalige Events
  • Dialogprojekte ohne weitere Aktivitäten
  • Einzelorganisationen ohne Partnerschaften

Kontakt
Stiftung „Erinnerung, Verantwortung und Zukunft“
Christa Meyer
Friedrichstraße 200 · 10117 Berlin
coalition@stiftung-evz.de

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