Angesichts der Gewaltbereitschaft von Jugendlichen und der zunehmenden Unkenntnis über die nationalsozialistische Vergangenheit in unserer Gesellschaft wollen die Evangelische und Katholische Jugend Regensburg mit der Veranstaltung „7 Flammen gegen das Vergessen“ ein Zeichen setzen. Mit sieben großen Kerzen, die symbolisch f ür die Konzentrationslager standen, wurde an die Reichspogromnacht am 9.
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Die Arbeitsgruppe „Juden in Bernburg“ existiert seit 1998 und setzt sich aus Vertretern der Stadt und des Landkreises, des Bernburger Museums, der katholischen und evangelischen Kirchengemeinden der Stadt sowie der Leiterin der Gedenkstätte für Opfer der NS-„Euthanasie“in Bernburg zusammen. Sie organisiert jährlich eine Gedenkfeier am 9. November in der ehemaligen Synagoge und der Marienkirche in Bernburg, führt Lesungen und Vorträge an Schulen durch, organisiert Konzerte mit jüdischen Künstlern, konzipiert Ausstellungen zum Thema und pflegt den israelitischen Friedhof in Bernburg.
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Seit ihrer Gründung im Jahre 1992 entwickelt und führt die Stiftung Internationales Begegnungszentrum St. Marienthal (IBZ) zahlreiche Projekte für Demokratie und Toleranz durch. Um der Zunahme von Gewalt, Rechtsextremismus, Rassismus und Antisemitismus und einer seit Jahren größer werdenden Politikverdrossenheit und -distanz entgegenzuwirken, werden zusammen mit Kooperations- und Netzwerkpartnern grenzüberschreitende Programme initiiert, in denen die Integration oder gesellschaftliche Teilhabe sowie Mitwirkung gefördert werden und die die Möglichkeiten für Demokratie und Toleranz gegenüber Minderheiten, ethnischen und kulturellen Begegnungen aufzeigen:
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In der Fachhochschule Dortmund beschäftigten sich rund 150 bis 200 StudentInnen des Fachbereich Design ein Semestermit dem Thema "Rechtsextremismus" und entsprechenden Gegenmaßnahmen. Ergebnisse waren am Ende des Semesters zahlreiche Plakate, Objekte oder Filme, die im Februar 2002 als Ausstellung einer breiten Öffentlichkeit präsentiert wurden. Die StudentInnen trugen die Kosten der Herstellung selbst. Die Arbeiten nehmen das Thema ernst, setzen es aber künstlerisch und spielerisch um. Bezüglich des Lebensgefühls von Jugendlichen sind sie authentisch.
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Das Hauptprojekt des Vereins "Arbeitskreis Rückblende - Gegen das Vergessen" ist die Dauerausstellung „Deutsch-Jüdisches Leben in unserer Region im Laufe der Jahrhunderte“. Die Ausstellung bietet einen Überblick über jüdisches Leben vom Mittelalter bis heute. Ein Teil dokumentiert zudem die Geschichte jüdischer Familien in Volkmarsen. Die Ausstellung, die in der „Akademie für Erwachsenenbildung“ zu sehen ist, wird kontinuierlich weiterentwickelt. Des Weiteren bietet der Verein z.B. Filmvorführungen, Vortrags- und Diskussionsabende zu den Themen NS-Vergangenheit, Geschichte der jüdischen Bevölkerung, Zwangsarbeiter etc. an.
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Im Rahmen des Projektes „Erlebte Geschichte – Lebendig gestalten“ wurde das Internetportal www.zeitzeugengeschichte.de ins Leben gerufen. Das von dem Verein Metaversa e. V. initiierte Portal widmet sich der Aufarbeitung der NS-Zeit, präsentiert Audio- und Videointerviews mit Zeitzeugen und soll sich beständig weiterentwickeln. Gegenwärtig befinden sich 30 Interviews auf der Homepage, die sich als Themenclip entweder nach Personen geordnet, chronologisch oder thematisch abrufen lassen.
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Der Friedenskreis Halle e.V. existiert seit 1990 und bietet neben seiner lokalen friedenspolitischen Arbeit, Beratung für Kriegsdienstverweigerer, Bildung und Vermittlung in ziviler, gewaltfreier sowie konstruktiver Konfliktbearbeitung seit einigen Jahren eine Friedensbibliothek an. Im Verein sind Menschen aktiv, die Seminare leiten, entwickeln, wissenschaftliche Arbeiten schreiben und sich und andere weiterbilden möchten. Sie brauchen Material, Schriften, Nachschlagewerke und Bücher. Jedoch ist es immer wieder schwierig, an spezifisches, fachliches oder aktuelles Material zu kommen.
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Seit 1996 betreibt die Geschichtswerkstatt der Herderschule vielfältige Forschungen (Archivarbeit, Zeitzeugengespräche, Dokumentationen) auf hohem Niveau. Besonders die Geschichte des Nationalsozialismus in der eigenen Region erweckt immer wieder das Interesse der Schüler. Die Schüler setzten sich selbst zum Ziel, den Beschönigungen und Verdrängungen, die oftmals bei der Aufarbeitung der Vergangenheit zutage treten, entgegen zu wirken.
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Aufgrund der Entscheidung, das ehemalige Jüdische Altersheim zu einem Begegnungszentrum der Israelitischen Gemeinde zu Leipzig auszubauen, wurde vom Bürgerverein die Arbeitsgruppe „Jüdisches Leben im Waldstraßenviertel" gegründet. Mit regelmäßigen Veranstaltungen soll Jüdisches Leben nahe gebracht und die Akzeptanz für Bau und Betrieb des Begegnungszentrums vertieft werden. Gleichzeitig kommt der Erlös dieser Veranstaltungen einschließlich zusätzlich eingeworbener Spenden der Finanzierung der Bauarbeiten zugute. Dabei ist daran zu erinnern, dass der Bau des Begegnungszentrums der Israelitischen Gemeinde heftig bekämpft wurde, auch von Anwohnern.
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Der Verein „Bürger.Courage e.V.“ existiert seit dem Jahr 2005, wobei sich die etwa 100 ehrenamtlichen Mitarbeiter als überparteiliche Bürgerinitiative verstehen. Mit seiner Arbeit distanziert sich der Verein öffentlich, aktiv, kreativ und gewaltfrei von Rechtsextremismus und Verfassungsfeindlichkeit. Durch kontinuierliche Bürgeraktionen werden die Dresdnerinnen und Dresdner dazu angeregt, über die Themen Rechtsextremismus, antidemokratisches Denken, Alltagsrassismus und Intoleranz nachzudenken.
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