Fußball ist der Lieblingssport der Deutschen. Wenige wissen jedoch, dass ihm eine wichtige Tradition fast vollständig verloren gegangen ist: Die der zahlreichen jüdischen Fußballer, Trainer, Journalisten und Funktionäre, die den Fußball populär und zu dem gemacht haben, was er heute ist. Die Ausstellung „Kicker, Kämpfer und Legenden“ widmet sich diesem vergessenen Bereich und bringt die Fußballstars von einst zurück auf den Platz. Ab dem 25. Februar 2010 wird sie in der Geschäftsstelle des Bündnisses für Demokratie und Toleranz (BfDT) in Berlin zu sehen sein und löst damit die vorherige Ausstellung „Namen statt Nummern“ ab.
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„Grundlegend“, „hochaktuell“ und „beeindruckend“ titelten zahlreiche Rezensenten über das „Handbuch des Antisemitismus – Judenfeindschaft in Geschichte und Gegenwart“. Der Umfang und die Ausführlichkeit der geplanten 7-bändigen Serie lassen schon jetzt vermuten, dass es den Status eines Standardwerks erlangen wird. Tatsächlich ist das Handbuch, das von Prof. ![]()
Die Arbeitsgruppe „Juden in Bernburg“ existiert seit 1998 und setzt sich aus Vertretern der Stadt und des Landkreises, des Bernburger Museums, der katholischen und evangelischen Kirchengemeinden der Stadt sowie der Leiterin der Gedenkstätte für Opfer der NS-„Euthanasie“in Bernburg zusammen. Sie organisiert jährlich eine Gedenkfeier am 9. November in der ehemaligen Synagoge und der Marienkirche in Bernburg, führt Lesungen und Vorträge an Schulen durch, organisiert Konzerte mit jüdischen Künstlern, konzipiert Ausstellungen zum Thema und pflegt den israelitischen Friedhof in Bernburg. ![]()
Das Projekt „Stadtteilmütter auf den Spuren der Geschichte“ entstand im Rahmen einer Diskussionsrunde, die wöchentlich im Offenen Müttertreff des Interkulturellen Elternzentrums (IEZ) stattfindet. Das IEZ bietet im Schillerkiez in Berlin-Neukölln Eltern aus aller Welt Unterstützung, Information und Beratung. Innerhalb der Diskussionsrunden wurde deutlich, dass große Defizite bei türkischen und arabischen Frauen bestehen, die ihre Schulbildung nicht in Deutschland erlangt haben. ![]()
Die Berufsschule engagiert sich bereits seit 1988 gegen Rassismus. Auslöser war ein fremdenfeindlich motivierter Brandanschlag eines Schülers der Schule auf ein Wohnhaus in Schwandorf, bei dem 4 Menschen (drei türkische und ein deutscher Mitbürger) ums Leben kamen. Seit 2000 existiert das Projekt „Rechts-freier Raum“, das dem Thema Rechte Gewalt und ihrer Prävention gewidmet ist. ![]()
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