Fußball ist der Lieblingssport der Deutschen. Wenige wissen jedoch, dass ihm eine wichtige Tradition fast vollständig verloren gegangen ist: Die der zahlreichen jüdischen Fußballer, Trainer, Journalisten und Funktionäre, die den Fußball populär und zu dem gemacht haben, was er heute ist. Die Ausstellung „Kicker, Kämpfer und Legenden“ widmet sich diesem vergessenen Bereich und bringt die Fußballstars von einst zurück auf den Platz. Ab dem 25. Februar 2010 wird sie in der Geschäftsstelle des Bündnisses für Demokratie und Toleranz (BfDT) in Berlin zu sehen sein und löst damit die vorherige Ausstellung „Namen statt Nummern“ ab.
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Die Sonne spiegelt sich auf dem Wasser der Spree, leichte Wellen plätschern an das Ufer an der Tucholskystraße. Aus dem Kopfhörer des mitgebrachten Mp3-Player tönt es: „So ein Kuss kommt von allein, nur verliebt muss man sein…“, gesungen von Schauspielern des Gripstheaters. Gleich darauf berichtet Zeitzeugin Ursula Zobel von den „Flirts und Liebeleien“ ihrer Jugend. Das Spreeufer muss damals ein Anziehungspunkt für Verliebte jeder Konfession und Kultur gewesen sein – allerdings vor der Machtergreifung durch die Nationalsozialisten.
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Der Verein „Bürger.Courage e.V.“ existiert seit dem Jahr 2005, wobei sich die etwa 100 ehrenamtlichen Mitarbeiter als überparteiliche Bürgerinitiative verstehen. Mit seiner Arbeit distanziert sich der Verein öffentlich, aktiv, kreativ und gewaltfrei von Rechtsextremismus und Verfassungsfeindlichkeit. Durch kontinuierliche Bürgeraktionen werden die Dresdnerinnen und Dresdner dazu angeregt, über die Themen Rechtsextremismus, antidemokratisches Denken, Alltagsrassismus und Intoleranz nachzudenken. ![]()
Der Markt Schnaittach im bayrischen Mittelfranken ist ein Ort mit einer bis ins 15. Jahrhundert zurückreichenden jüdischen Tradition. Die letzten in Schnaittach lebenden Juden wurden zwischen 1938 und 1942 ermordet oder sind geflüchtet. Die achte Klasse der Hauptschule hat es sich zur Aufgabe gemacht, an diese ehemaligen Mitbürger zu erinnern. Zu diesem Zweck sollen in der ganzen Stadt 45 Stolpersteine verlegt werden. Auf den Stolpersteinen sind Namen und Lebensdaten der jüdischen Mitbürger eingraviert.
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Die Arbeitsgruppe „Juden in Bernburg“ existiert seit 1998 und setzt sich aus Vertretern der Stadt und des Landkreises, des Bernburger Museums, der katholischen und evangelischen Kirchengemeinden der Stadt sowie der Leiterin der Gedenkstätte für Opfer der NS-„Euthanasie“in Bernburg zusammen. Sie organisiert jährlich eine Gedenkfeier am 9. November in der ehemaligen Synagoge und der Marienkirche in Bernburg, führt Lesungen und Vorträge an Schulen durch, organisiert Konzerte mit jüdischen Künstlern, konzipiert Ausstellungen zum Thema und pflegt den israelitischen Friedhof in Bernburg. ![]()
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