Im 20. Jahr der deutschen Einheit beschäftigt sich dieses Seminar mit den Perspektiven der Vergangenheiten und Erinnerungskulturen in Deutschland und Europa, die die historisch-politische Bildung vor neue Herausforderungen stellen. Dabei sollen unter anderem folgende Fragen diskutiert werden: Wie gehen wir mit Orten mit einer mehrfachen Vergangenheit um? Was heißt mehrfache Geschichtsaufarbeitung für die historisch-politische Bildung und praktische Gedenkstättenarbeit? Und was bedeuten die deutschen Vergangenheiten für die Geschichtsvermittlung in einer Einwanderungsgesellschaft?
Gäste u.a.:
Prof. Dr. Christian Meier
Thema „Erinnern - Verdrängen - Vergessen? Vom öffentlichen Umgang mit Vergangenheit" (Eröffnungsrede)
Prof. Dr. Günther Heydemann
„Erinnern im vereinten Deutschland. Über den Umgang mit Vergangenheiten seit 1989"
Prof. Dr. Herfried Münkler
„Die Deutschen und ihre Mythen"
Prof. Dr. Volkhard Knigge
„Zwischen Wandel und Neuorientierung: Entwicklung der Gedenkstätten seit 1989 in Ost und West und die Herausforderungen der Zukunft"
Das komplette Programm der Tagung und alle Redner und Gäste finden Sie hier.