eine der wesentlichen Aufgaben des Geschichtsunterrichts ist es, Schülerinnen und Schülern durch „Lernen an anderen Orten" eine Begegnung mit der Geschichte zu ermöglichen und damit Vergangenes an konkreten Beispielen lebendig werden zu lassen. Dies soll mit der oben genannten Ausstellung ermöglicht werden und wir laden Sie deshalb sehr herzlich ein, „Die Mädchen von Zimmer 28" in Arzberg zu besuchen.
Die Ausstellung zeichnet mithilfe von 35 Schautafeln das Schicksal von fünfzehn Mädchen nach, die das Ghetto Theresienstadt überlebten, und sich heute noch regelmäßig in Tschechien treffen, um gemeinsam der Shoah zu gedenken. Besonders anschaulich wird die Ausstellung durch den Nachbau des „Zimmers 28". Das Modellzimmer wurde für eine Gedenkstunde im Deutschen Bundestag gebaut und ist Bestandteil der Ausstellung. Der Eintritt ist frei.
Alle weiteren Informationen zur Ausstellung und den Begleitveranstaltungen finden Sie auf der Internetseite von Arbeit und Leben Bayern, einem unserer Kooperationspartner:
http://www.bayern.arbeitundleben.de/ (Rubrik links, 3. Punkt von oben „Zimmer 28")
Weitere Auskünfte zur Ausstellung sind unter den beiden folgenden E-Mailadressen erhältlich:
Es würde uns besonders freuen, wenn Sie die Ausstellung gemeinsam mit Gruppen Ihrer tschechischen Partnerschulen besuchen würden. Am Ausstellungsort besteht die Möglichkeit, dass Ihnen für anschließende Gespräche/Diskussionen bzw. für eine intensivere Beschäftigung mit der Thematik ein Raum zur Verfügung gestellt wird. Ebenso stehen Arbeitsblätter der Geschichtswerkstatt Lüneburg, auch in tschechischer Sprache, zur Verfügung.
Wir freuen uns über regen Besuch!
Mit freundlichen Grüßen
Im Namen der Mitglieder des Runden Tischs
Ursula Schweers und Ulrich Frey