52,30° Nord ist der Breitengrad, der sich durch das Stadtzentrum von Berlin zieht. Links und rechts davon begegnet dir das Fremde. An jeder Straßenecke triffst du auf unterschiedliche Nationalitäten und Kulturen und bist selbst Teil davon. Sehnsucht, Neugierde, Angst? Was bedeutet es, sich fremd zu fühlen - an einem Ort, zwischen Menschen, in verschiedenen Situationen.
Die Schweizer Performance-Theatergruppe Kompanie Kopfstand und THEATER STRAHL sind der Frage des Fremdseins nachgegangen. Sie haben in Berliner Schulklassen und Jugendclubs recherchiert und mit Jugendlichen in Kreativ-Werkstätten Geschichten erarbeitet.
Von hier aus nähert sich das Stück aktuellen Themen und entwickelt Szenen über Migrations- und Flüchtlingsbiographien, kulturelle Identitäten, mit dem Fremdsein verbundene Ängste und die Sehnsucht nach der Fremde.
Den Rahmen bildet eine Show. Die DarstellerInnen treten zugleich als ModeratorInnen und Gäste der „Show zum Fremdsein" auf. Verschiedene Formate wie Talk-Show, Nachrichten-Magazin oder Quiz werden spielerisch miteinander kombiniert. Wie in jeder guten Show, werden die jungen ZuschauerInnen zur Mitwirkung aufgefordert. Sie entdecken zwischen den verschiedenen Geschichten Beziehungen und entwickeln eigene Bilder und Haltungen zum Fremdsein.
52,3 GRAD NORD ist eine Einladung, gemeinsam mit den PerformerInnen die Facetten des Fremdseins zu erforschen.
Voraufführungen:
Mo 15. Februar 2010 19.30
Di 16. Februar 2010 19.30
Mi 17.Februar 2010 11.00
Do 18. Februar 2010 11.00