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BfDT Bündnis für Demokratie und Toleranz - „Linie 1 – Gewaltfreie Zone Schulbus“ - Projekte A-Z

„Linie 1 – Gewaltfreie Zone Schulbus“

Projekt „Linie 1 – Gewaltfreie Zone Schulbus“
Adresse: Neue Kassler-Str.
35039 Marburg
Ansprechpartner: Maria Flohrschütz, Geschäftsführerin
Telefon: 06421-9997410
Projektträger JUKO Marburg e.V.

Das Projekt „Linie 1 – Gewaltfreie Zone Schulbus“ der Jugendkonflikthilfe Marburg e.V. (JUKO) entstand in Kooperation des Vereins mit zehn Schulen, den Marburger Stadtwerken, der Polizei, der Stadt Marburg und dem Landkreis Marburg-Biedenkopf. Schwerpunkt des Projekts bildet die Gewaltprävention im Umfeld von Schulen und hier insbesondere auf dem Schulweg mit dem Bus. Mittels der Ausbildung von Busbegleiterinnen und Busbegleitern soll eine „Kultur des Hinschauens“ geschaffen, der Aufbau von Zivilcourage gefördert und das „Klima“ in den von Schüler/innen genutzten Bussen verbessert werden. In der Folge zielt das Projekt auf den Abbau von Ängsten und Belästigungen der Schüler/innen, eine Reduktion von Sachbeschädigungen in den Bussen und die dauerhafte Besetzung des Themas durch die Einbeziehung von Lehrerkollegium, Schülerschaft und Elternschaft ab. Im Auftrag und mit Mitteln des Landkreises Marburg-Biedenkopf bietet die JUKO e.V. seit dem Schuljahr 2004/2005 in mittlerweile zehn Marburger Schulen wöchentliche Kurse an, die Schüler/innen aus den Jahrgä ngen 7-9 als Busbegleiterinnen und Busbegleiter ausbilden und sie im Anschluss an die Ausbildung durch Koordinierung und Beratung unterstützend begleiten. Bisher wurde n durch das Projekt ca. 120 Jugendliche zu Busbegleiterinnen und Busbegleitern ausgebildet. Die an der Ausbildung beteiligten Lehrkräfte sollen außerdem dazu befä higt werden, als Multiplikator/innen an ihren jeweiligen Schulen die ausgebildeten Schüler/innen weiter zu begleiten und neue Schüler/innen zu werben, um diese in Kursen zu weiteren Busbegleiterinnen und Busbegleitern auszubilden. Somit geht die Arbeit des Vereins über die Durchführung von Kursen hinaus, indem auch für eine nachhaltige Fortführung des Projekts in den Händen der Jugendlichen und Lehrkrä fte angestrebt wird, wobei die Koordinierungsstelle die JUKO e.V. weiterhin Ansprechpartner bleibt.
 

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