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BfDT Bündnis für Demokratie und Toleranz - Hotel Migration, Dresdens Zerst örung begann 1933, Bücheraktion zum 75. Jahrestag der Bücherverbrennung - Vorbildliche Projekte

Hotel Migration, Dresdens Zerst örung begann 1933, Bücheraktion zum 75. Jahrestag der Bücherverbrennung

Projekt Hotel Migration, Dresdens Zerstörung begann 1933, Bücheraktion zum 75. Jahrestag der Bücherverbrennung
Adresse: Priessnitzstr. 18
01099 Dresden
Ansprechpartner: Thomas Ehrig
Telefon: 0157-73827762
Projektträger Bürger.Courage e.V.

Der Verein „Bürger.Courage e.V.“ existiert seit dem Jahr 2005, wobei sich die etwa 100 ehrenamtlichen Mitarbeiter als überparteiliche Bürgerinitiative verstehen. Mit seiner Arbeit distanziert sich der Verein öffentlich, aktiv, kreativ und gewaltfrei von Rechtsextremismus und Verfassungsfeindlichkeit. Durch kontinuierliche Bürgeraktionen werden die Dresdnerinnen und Dresdner dazu angeregt, über die Themen Rechtsextremismus, antidemokratisches Denken, Alltagsrassismus und Intoleranz nachzudenken. Im Jahr 2008 gab es Projekte wie die „Bunte Nachbarschaft“, bei der durch an Fenstern aufgehängte, mit antirassistischen Sprüchen und Statements für Toleranz und Demokratie bunt bemalte Tücher während des Dresdner Volksfestes „Bunte Republik Neustadt“ ein symbolisches Zeichen gegen Fremdenfeindlichkeit, Rassismus und Intoleranz gesetzt wurde. Des Weiteren wurde die Ausstellung „Hotel Migration“ organisiert, die das Thema Migration kritisch beleuchtete, Migration als etwas Normales und Selbstverständliches darstellte und typische Alltagsrassismen gegenü ber Migrant/innen widerlegen sollte. Zwischen dem 5. und 26. April 2008 besuchten rund 1000 Menschen die Ausstellung. Wie die Jahre zuvor machte der Verein am 13. Februar 2008 auf den alljährlichen Nazi-Aufmarsch aufmerksam und verteilte anhand von aufgehängten Bannern in drei Stadtgebieten und einer „Fahrradknöllchenaktion“ Informationen über die Demonstration und rief zu Gegendemonstrationen auf. Im Mai 2008 erinnerte Bürger.Courage mit einer öffentlichen „Bücheraktion“ an die Bücherverbrennung 1933 in Dresden, wobei die Dresdnerinnen und Dresdner entlang des Elbufers die Möglichkeit hatten, in etwa 80 Büchern von im Nationalsozialismus verbotenen Autoren zu lesen. Um an den Beginn der nationalsozialistischen Terrorherrschaft zu erinnern und die Bürger für die aktuellen Gefahren des Rechtsradikalismus zu sensibilisieren, inszenierte Bürger.Courage e.V. außerdem mit einer „Tonspur“ den „Schwur auf die Freiheit“. Eingesprochen von verschiedenen Dresdner Bürgerinnen und Bürger war dieser zeitversetzt aus sechs Lautsprecherboxen entlang der Hauptstraße zu hören, wodurch ein Chor entstand, der die Botsch t der Demokratie weiter tragen sollte.
 

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