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BfDT Bündnis für Demokratie und Toleranz - Im Tod lebendig. Erinnerung heißt handeln - Vorbildliche Projekte

Im Tod lebendig. Erinnerung heißt handeln

Projekt Im Tod lebendig. Erinnerung heißt handeln
Adresse: Hessestr. 81
14469 Potsdam
Ansprechpartner: Marcus Piarski
Telefon: 0331-9514818
Projektträger Potsdamer Verein zur Förderung von internationalen Kinder- und Jugendreisen (VFKJ e.V.

Der Potsdamer Verein zur Förderung von internationalen Kinder- und Jugendreisen (VFKJ e.V.) hat es sich in diesem Projekt unter aktiver Einbindung der teilnehmenden Jugendlichen zur Aufgabe gemacht, sich mittels unterschiedlichster Formen und Herangehensweisen mit den Verbrechen des Nationalsozialismus auseinander zu setzen und das Andenken an die Opfer zu bewahren. Zum zweiten Mal fand 2007 das deutsch-polnische Jugendbegegnungsprojekt „Im Tod lebendig. Erinnern heißt handeln“ statt. Bereits 2005 wurde es anlässlich des 60. Jahrestages der Befreiung des Konzentrationslagers Mauthausen initiiert. An den diesjährigen drei stattfindenden Jugendbegegnungen in Polen, Österreich und Deutschland zum Thema „Lebensbilder polnischer und deutscher Häftlinge des KZ Mauthausen“ nahmen 20 Schüler und Studenten zwischen 16 und 25 Jahren teil.

Das sich über mehrere Monate erstreckende Projekt begann mit der thematischen und emotionalen Annäherung. So organisierte man den „Erinnerungsmarsch der Generationen“, der die Teilnehmer, unter ihnen Überlebende des Konzentrationslagers, zum ehemaligen KZ Mauthausen führte. Darüber hinaus fanden mehrere Treffen und Gespräche mit Opfern und Zeitzeugen der NS-Zeit statt. Aus sehr persönlicher Sicht erfuhren die jugendlichen Teilnehmer von deren Erlebnissen und Lebenswegen. Zielsetzung des Projekts ist es, die Biographien polnischer und deutscher Häftlinge in Wort und Bild einem breiteren Publikum bekannt zu machen. Dies setzten die Jugendlichen im Rahmen einer Wanderausstellung um, die zunächst am Ernst-Haeckel-Gymnasium in Werder gezeigt wird, bevor sie an den Partnerschulen in Mauthausen und Warschau zu sehen sein wird. Dies unterstreicht die Besonderheit des Projekts, die in der gemeinsamen Aufarbeitung deutscher und polnischer Geschichte und der Zusammenarbeit der Jugendlichen beider Länder liegt.

 

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