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BfDT Bündnis für Demokratie und Toleranz - "angeeckt" - ich sehe was, was du nicht siehst und das ist bunt ... - Projekte A-Z

"angeeckt" - ich sehe was, was du nicht siehst und das ist bunt ...

Projekt "angeeckt" - ich sehe was, was du nicht siehst und das ist bunt ...
Adresse: Wittenberger Str. 85
12689 Berlin
Telefon: 030-93772052
Telefax: 030-93772052
Projektträger Kinderring Berlin e.V., Kinderkeller Marzahn

Der Marzahner Kinderkeller, eine Einrichtung des "Kinderringes Berlin e.V.", hat sich zum Ziel gesetzt, die Perspektiven der Kinder und Jugendlichen in der Plattenbau-Siedlung zu optimieren, bessere Freizeitmöglichkeiten für sie zu schaffen und mit Aktionen und Projekten den fremdenfeindlichen Tendenzen entgegen zu wirken. In Zusammenarbeit mit der Wohnungsbaugesellschaft Marzahn führte die Einrichtung im November 2001 über eine Woche das Projekt "angeeckt" durch. KünstlerInnen verschiedener Genres wurden aufgerufen, die Zimmer einiger leerstehenden Wohnungen zu gestalten. Die Räume verwandelten sich zu Galerien, Werkstätten, Meditationsräumen und Cafés. Die KünstlerInnen sprayten, fertigten Collagen an oder gestalteten die Räume zu Phantasie-Welten um. Auch eine Fotoausstellung über Marzahner Kinder wurde gezeigt. Die Kinder und Jugendlichen waren nicht nur an der Vorbereitung des Projekts beteiligt, sondern engagierten sich insbesondere in der Durchführung. Sie unterstützten die KünstlerInnen aktiv in ihrer Arbeit, führten die Besucher durch die Wohnungen oder veranstalteten spontan ein kleines Break-Dance-Seminar. Zunächst kamen nur die BewohnerInnen des Hauses, später dann andere Nachbarn, die Eltern der beteiligten Kinder, ganze Schulklassen und Interessi erte aus anderen Berliner Bezirken.

In diesem Projekt wurden die Kinder und Jugendlichen, die durch ihre triste und eher trostlose Umgebung wenig Abwechslung haben, mit etwas Ungewohntem konfrontiert. Sie lernten den Umgang mit "Fremden", den Künstlern, kennen und erfuhren, dass Kunst auch erlebbar und lebendig sein kann. Aufgrund der großen positiven Resonanz, soll das Projekt wiederholt werden. Diesmal sind auch internationale Akteure eingeladen, sich künstlerisch zu betätigen. Das Motto des neuen Projekts: "Endstation Ahrensfelde oder nur 70 km bis Osteuropa".

Das Projekt beteiligte sich 2002 an der Ausschreibung "Aktiv für Demokratie und Toleranz" des Bündnis für Demokratie und Toleranz und wurde mit einem Preis von 1000,- Euro ausgezeichnet.

 

 

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