18.11.2014

Einladung zum Symposium "Zivilgesellschaft, Protestkultur und Gewalt: Herausforderungen und Handlungsoptionen" am 4. Dezember in Berlin

Anmeldung jetzt möglich!

Das Demonstrationsrecht ist ein Grundrecht und ein zentrales Instrument der politischen Meinungsäußerung. Die weit überwiegende Zahl der zahlreich stattfindenden Demonstrationen und Protestaktionen verläuft friedlich.

In einigen Fällen kommt es jedoch zu gewalttätigen Ausschreitungen, teils bei immer wiederkehrenden Anlässen, teils situationsbezogen. Dabei ist die Sichtweise der einzelnen Teilnehmenden und der Polizei oft unterschiedlich - bei der Einschätzung dessen, was Gewalt provoziert oder als Gewalt gewertet wird und bei der Form eines angemessenen Umgangs mit der jeweiligen Situation.

Wo endet legitimer politischer Protest, wo beginnt Gewalt? Was verstehen Sicherheitsbehörden und Protestbewegungen unter Gewaltfreiheit? Und worauf kommt es beim Umgang mit kritischen Situationen an?

Diese und andere Fragen sollen beim Symposium unter folgender Zielsetzung thematisiert werden:
  • Diskussion über die Grenzen zwischen Protest und Gewalt und die Wirksamkeit von Deeskalationsstrategien anhand von Beispielen
  • Austausch und Entwicklung von Handlungsoptionen / -strategien beim Umgang mit Gewalt bei Protestaktionen und Demonstrationen
  • Gegenseitiger Know-How-Transfer, mögliche Synergieeffekte, Informations- und Austauschnetzwerke unterstützen


Das Symposium "Zivilgesellschaft, Protestkultur und Gewalt: Herausforderungen und Handlungsoptionen" findet am Donnerstag, den 04. Dezember 2014, in der Jerusalemkirche, Lindenstraße 85 in 10969 Berlin statt. Beginn der Veranstaltung ist um 09:30 Uhr. Die Veranstaltung wird gegen 17 Uhr enden.

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Kontakt:
Bundeszentrale für politische Bildung
Geschäftsstelle des Bündnisses für Demokratie und Toleranz
Tobias Rosin
Dorothea Nakas
Friedrichstraße 50
10117 Berlin
Tel +49 (0) 30 254504-466
tobias.rosin@bpb.bund.de
dorothea.nakas@bpb.bund.de