Festakt und Auszeichnung der „Botschafter/-innen für Demokratie und Toleranz“


Festakt 2018 (Bild: BfDT)

Der 23. Mai, der Tag des Grundgesetzes, wird jährlich mit einem Festakt durch das Bündnis für Demokratie und Toleranz – gegen Extremismus und Gewalt (BfDT) feierlich begangen. Es ist auch der Gründungstag des BfDT, welches im Jahr 2000 durch das Bundesministerium des Innern und das Bundesministerium der Justiz gegründet wurde. Anlässlich dieses Festtages zeichnet das BfDT jährlich bis zu fünf „Botschafter/-innen für Demokratie und Toleranz“ aus.

Mit diesem Preis werden Einzelpersonen oder Initiativen ausgezeichnet, die sich in besonderer Weise um Demokratie und Toleranz in Deutschland verdient gemacht haben, indem sie mit ihrer ehrenamtlichen Arbeit eine demokratische und tolerante Alltagskultur stärken, in vorbildlicher Weise Zivilcourage zeigen, gegen jegliche Form von Extremismus und Gewalt Position beziehen und damit die Bedeutung bürgerschaftlichen Engagements unterstreichen.

Diese Botschafter/-innen werden durch ein bundesweites Ausschreibungsverfahren ermittelt, über das eine Vielzahl von Institutionen, Kommunen, Verbänden, Gewerkschaften, Kirchengemeinden oder auch politische Persönlichkeiten vor Ort um Vorschläge an das BfDT gebeten werden. Der Beirat des BfDT entscheidet jedes Jahr, welche Person oder Initiative die Auszeichnung erhält.