08.02.2018

Bayern

Preisträger-Projekte des Aktiv-Wettbewerbs 2017

Das Kindergrab auf der Nordseite des Friedhofs St. Johann in Burgkirchen ist Gedenkstätte für 151 Kinder von Zwangsarbeiterinnen aus Osteuropa, die in der sog. Ausländerkinder-Pflegestätte gegen Ende des Zweiten Weltkriegs ums Leben gekommen sind. (Bild: Rosi Spielhofer)
Interner LinkErinnern – Gedenken – Zukunft gestalten

Seit 1985 arbeitet eine freie Initiative in Burgkirchen a.d.Alz mit dem Projekt "Erinnern - Gedenken - Zukunft" für das Gedenken an die Opfer des 2. Weltkriegs. Nahe der Gemeinde befand sich während des 2. Weltkriegs ein Chemiewerk im Aufbau. Das benötigte Personal bestand zum großen Teil aus Fremd-und Zwangsarbeitern, u.a. aus dem Konzentrationslager Dachau.


Postkarte, entstanden im Rahmen des Projekts Werbung für weitere Freiwillige im Rahmen des Freiwilligen Sozialen Schuljahrs (FSSJ) (Bild: CariThek - Bamberger Freiwilligenzentrum)
Interner LinkFSSJ-IDEE

Mit dem Projekt "FSSJ-IDEE" des Verbands "CariThek - Freiwilligenzentrum für Bamberg" vernetzt sich der Verband seit 2006 mit örtlichen Migranten- und Kulturvereinen zum Thema "Freiwilliges Soziales Schuljahr (FSSJ)", um dieses insbesondere bei Schüler/-innen mit Migrationshintergrund bekannter und leichter zugänglich zu machen.


Geflüchtete Jugendliche haben an einem Tag eine Material-Garage auf vier Seiten mit Graffiti gestaltet und ein buntes Ergebnis erzielt. Hier zwei Jungs bei ihrer künstlerischen Arbeit. (Bild: Detlef Staude)
Interner LinkGrafitti-Workshop für junge Geflüchtete

Junge Geflüchtete sollen in den Sportverein SV Sallern Regensburg integriert werden und sich mit dem Verein identifizieren können. Hierzu wurde das Projekt "Schnuppertag" mit einem Grafitti-Workshop als Hauptbestandteil des gemeinsamen Tages gestaltet.


Interner LinkHier lebe ich, hier wähle ich!

Die Kampagne „Hier lebe ich, hier wähle ich!“ wird von einem bundesweiten Bündnis aus Migranten/-innen(selbst)organisationen, NGOs, Integrationsbeiräten, Gewerkschaften und weiteren zivilgesellschaftlichen Organisationen in 13 Bundesländern durchgeführt. Einreicher des Projektes ist AGABY. Ziel ist es, mehr Partizipation und Demokratie in Deutschland zu erreichen und auf das Demokratie-Defizit hinzuweisen.


Auf dem Foto sind junge elternlose Flüchtlinge zu sehen, bei einer Aufmerksamkeitsübung in einem Wald. Ziel war die Konzetration zu fördern, Naturgräusche aufzunehmen und zu idendifizieren. (Bild: Konstantinos Kotios)
Interner LinkIntegration durch Sport

Das Projekt "Integration durch Sport" des "Sportbüros FALA" von Herrn Konstantinos Kotios aus Landshut vermittelte bisher 128 junge Geflüchtete in Landshuter Sportvereine. Drei junge Geflüchtete arbeiten inzwischen selbst als Trainer/-innen. Das Projekt richtet sich nach den Interessen der Jugendlichen und möchte über die Vermittlung die Integration fördern.


Hier sieht man eine Zusammenstellung vom Schülerarbeitsheft, den Plakaten während der Ausstellung, die begleitende Schülerzeitung sowie einige Fotos vom Konzerttag. (Bild: Petra Borner)
Interner LinkLiebe und Toleranz

Die Redakteure/-innen der Schüler/-innenzeitung "Linden-News" der Lindenschule Memmingen haben für das Projekt "Liebe und Toleranz" über den Zeitraum eines gesamten Schuljahres in ihrer Freizeit ein Schüler/-innen-Arbeitsheft und ein einstündiges Pausenkonzert mit der Münchner Band „Phantom Reverb“ zum Thema "Liebe und Toleranz" organisiert und mit kreativen Beiträgen untermauert.


Das Bild zeigt das Streichquartett der Bayerischen Philharmonie zusammen mit dem Syrischen Friedenschor bei Proben für einen Auftritt im Bayerischen Landtag (Syrientag). (Bild: credit to Monica Garduno)
Interner Link"Musik schafft Heimat"

Eine gelungene Integration setzt voraus, dass Menschen zeitnah in unmittelbaren Kontakt miteinander gebracht werden, Teilhabe erfahren und sich proaktiv einbringen können. Das Projekt „Musik schafft Heimat“ des Bayerische Philharmonie e.V. bietet seit 2015 mit Hilfe zahlreicher Ehrenamtlicher wichtige integrative Schlüsselerlebnisse für anerkannte Geflüchtete.


Nach einer Fällung zur Umsetzung des naturnahen Waldumbaus lassen sich zeitliche Dimensionen von Nachhaltigkeit am Beispiel Wald konkret zeigen. (Bild: Bergwaldprojekt e.V.)
Interner LinkNaturschutzprojekte mit geflüchteten Menschen

Der Bergwaldprojekt e.V. aus Würzburg organisiert über das "Naturschutzprojekt mit geflüchteten Menschen" seit 2015 in Kooperation mit Forstbehörden, Bildungseinrichtungen und sozialen Trägern Projektwochen, in denen Naturschutzarbeiten in ganz Deutschland geleistet werden.